• 26.05.2012
      06:40 Uhr
      Philosophie: Verschwörung Magazin Frankreich 2012 | arte
       

      Traue niemandem, selbst dem Zufall nicht - das ist das Motto vieler, die an Verschwörungstheorien glauben. Raphaël Enthoven und sein Gast, die Rhetorik-Professorin Emmanuelle Danblon, nehmen Jean-Jacques Rousseaus Schrift "Die Bekenntnisse. Die Träumereien des einsamen Spaziergängers" zum Ausgangspunkt, um Verschwörungstheorien auf den Grund zu gehen. Dazu ziehen sie zwei Ereignisse heran, die Verschwörungstheoretiker auf den Plan riefen: den 11. September 2001 und den Tod von Lady Di.

      Samstag, 26.05.12
      06:40 - 07:05 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Traue niemandem, selbst dem Zufall nicht - das ist das Motto vieler, die an Verschwörungstheorien glauben. Raphaël Enthoven und sein Gast, die Rhetorik-Professorin Emmanuelle Danblon, nehmen Jean-Jacques Rousseaus Schrift "Die Bekenntnisse. Die Träumereien des einsamen Spaziergängers" zum Ausgangspunkt, um Verschwörungstheorien auf den Grund zu gehen. Dazu ziehen sie zwei Ereignisse heran, die Verschwörungstheoretiker auf den Plan riefen: den 11. September 2001 und den Tod von Lady Di.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Philippe Truffault
      Gast Emmanuelle Danblon

      Misstrauen, das Gefühl der Bedrohung und Paranoia diagnostizieren sie als Grundstimmung dessen, der sich selbst als Objekt der Verschwörung sieht. Verschwörungstheoretiker sammeln Indizien und interpretieren sie, sie möchten mit kritischer Haltung hinter die Dinge schauen und gehen dabei manchmal zu weit.
      Aber warum glauben wir so gerne, dass nichts durch Zufall geschieht und dass der Schein immer trügt? Und woher kommt der Wahn, überall Verschwörungen zu sehen? Inwieweit erliegen Menschen dem Betrug, nicht betrogen werden zu wollen? Raphaël Enthoven und Emmanuelle Danblon suchen darauf Antworten. Am Ende bleibt ein Teil an Ungewissheit, denn nur der Verschwörungstheoretiker selbst glaubt an die scheinbar absolute Wahrheit.

      Emmanuelle Danblon ist Professorin für Rhetorik an der Université libre de Bruxelles (ULB). Ihre wichtigsten Spezialgebiete sind Rhetorik, Argumentation, Reden im Kontext von Institutionen, Erkenntnistheorie und Rationalität. In ihren interdisziplinären Forschungsarbeiten versucht sie, rhetorische Traditionen mit jüngeren Erkenntnissen der Linguistik zu verbinden. Sie ist wissenschaftliche Leiterin des GRAL, einer in Brüssel beheimateten Forschungsgruppe für Rhetorik und linguistische Argumentation.
      Veröffentlichungen: "Rhétorique et rationalité: essai sur l'émergence de la critique et de la persuasion" (Éditions de l'université de Bruxelles, 2002); "La fonction persuasive: anthropologie du discours rhétorique: origines et actualité" (Armand Colin, 2005); "Argumentation et narration" (Éditions de l'université de Bruxelles, 2008); "Les rhétoriques de la conspiration" (CNRS éditions, 2010).

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      Samstag, 26.05.12
      06:40 - 07:05 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

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