• 24.02.2012
      23:20 Uhr
      KurzSchluss - Das Magazin Magazin Frankreich 2012 | arte
       

      Themen:

      • Das erste Mal - Bernadette Lafont
      • Trick 17 - Das Luftkissen
      • Zoom - Die junge Frau am See
      • Kurzfilme:
      • 12 Jahre
      • Die Unverschämten
      • Die junge Frau am See
      • Ein Leben

      Freitag, 24.02.12
      23:20 - 00:10 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Das erste Mal - Bernadette Lafont
      • Trick 17 - Das Luftkissen
      • Zoom - Die junge Frau am See
      • Kurzfilme:
      • 12 Jahre
      • Die Unverschämten
      • Die junge Frau am See
      • Ein Leben

       
      • Das erste Mal - Bernadette Lafont

      Bernadette Lafont ist ausgebildete Tänzerin. Als sie den jungen Schauspieler Gérard Blain heiratet, ist er gerade sehr gefragt. Er stellt sie François Truffaut vor, der damals noch als Kritiker für die "Cahiers du cinéma" arbeitet. Truffaut ist sofort von der Persönlichkeit der jungen Frau gefesselt und beschließt, ihr ihre erste Rolle in dem Kurzfilm "Die Unverschämten" zu geben, den er gerade vorbereitet. Es ist der Beginn einer langjährigen Karriere, die aus Bernadette Lafont einen Star der Nouvelle Vague machen wird.

      • Trick 17 - Das Luftkissen

      Eine neue Folge der ebenso unterhaltsamen wie aufschlussreichen Reihe über hausgemachte Filmwerkzeuge für "Do-it-yourself-Regisseure". Heute stellt "KurzSchluss" das so genannte "Luftkissen" vor und erklärt, wie man damit ohne übertriebene Kosten völlig gleichmäßige Kamerafahrten machen kann.

      • Zoom - Die junge Frau am See

      Regisseurin Mathilde Philippon-Aginski kommentiert und erläutert ihren Animationsfilm "Die junge Frau am See".

      Kurzfilme:

      • 12 Jahre

      Animationsfilm Deutschland 2010

      Eine Hundedame sitzt in einem Restaurant ihrem Freund gegenüber, der ihr nach zwölf Jahren mitteilt, dass er sich trennen möchte. Sie ist fassungslos: Zwölf Jahre war sie mit diesem Mann zusammen und hat ihm zuliebe auf ihre Träume verzichtet. Zwölf Jahre hat sie sich zu ihrer Beziehung mit einem deutlich kleineren Hund bekannt und allen Spott, der damit einherging, ignoriert. Doch das war ein Fehler, denn jetzt verlässt er sie für eine andere. Sie zieht eine schmerzvolle Bilanz ihrer gemeinsamen Zeit. Er ist zunächst noch rücksichtsvoll, wird aber ihr gegenüber zunehmend zynischer. Ein Fehler?

      Regie: Daniel Nocke
      Drehbuch: Daniel Nocke
      Musik: George Gershwin, Florian Käppler

      Daniel Nocke ist 1968 in Hamburg geboren. Von 1994 bis 1999 studierte er an der Filmakademie Baden-Württemberg in den Bereichen Drehbuch und Animation. Zu seinen Arbeiten als Regisseur und Autor zählen unter anderem die Animationsfilme "Der Peitschenmeister", der mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, sowie "Die Trösterkrise", der eine Nominierung für den First Steps Award 2000 erhielt. Mit Stefan Krohmer, der an der Filmakademie Regie studiert hat, erarbeitete Nocke als Drehbuchautor den Abschlussfilm "Barracuda Dancing", der unter anderem den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Nachwuchsregie" erhielt. Nocke und Krohmer setzten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in den folgenden Jahren fort. Für ihren Fernsehfilm "Ende der Saison" gewannen sie 2002 den Adolf-Grimme-Preis mit Gold. 2003 schrieb Nocke das Drehbuch für Krohmers Kinodebüt "Sie haben Knut", der mit dem Preis der Deutschen Filmkritik für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.

      • Die Unverschämten

      Spielfilm Frankreich 1957

      Sommer in Südfrankreich: Das junge Liebespaar Gérard und Bernadette wird von einer Bande pubertierender Jungen belästigt. Aus Neugier, Frustration und Jagdlust folgen sie dem Paar überallhin. Als sie wieder einmal die Zweisamkeit des Paars stören, verjagt Gérard sie wütend. Während sie daraufhin Rachepläne schmieden, wird Gérard Opfer eines tragischen Unglücksfalls. Erst jetzt wird den Jungen die Grausamkeit ihres kindischen Verhaltens bewusst. Truffauts zweiter Kurzfilm "Die Unverschämten" erhielt 1957 bei den Internationalen Filmfestspielen in Brüssel den Preis für die beste Regie.

      Gérard: Gérard Blain
      Bernadette Jouve: Bernadette Lafont
      Erzähler: Michel François

      Regie: François Truffaut
      Drehbuch: François Truffaut, Maurice Pons
      Kamera: Jean Malige
      Musik: Maurice Leroux

      Der Regisseur und Filmkritiker François Truffaut gilt neben Jean-Luc Godard, Claude Chabrol und Jacques Rivette als bedeutendster Vertreter der Nouvelle Vague. Vom Filmkritiker bei der Zeitschrift "Cahiers du cinéma" avancierte er zu einem der erfolgreichsten Filmemacher seiner Zeit. Zu Truffauts bekanntesten Werken gehören unter anderem die Filme "Jules und Jim", "Sie küssten und sie schlugen ihn", für den er 1959 die Goldene Palme in Cannes bekam, sowie "Die amerikanische Nacht", der ihm 1974 einen Oscar einbrachte.

      • Die junge Frau am See

      Animationsfilm Frankreich 2010

      Eine einsame Frau lebt an einem von Bergen umschlossenen See. Sie ernährt sich vom Fischen und leidet unter ihrer Einsamkeit und dem Fehlen jeglicher körperlicher Nähe. Als sie eines Morgens erwacht, hat die sengende Sonne den See völlig ausgetrocknet. Nur ein Fisch hat in einer Wasserlache überlebt. Die Frau nimmt ihn zu sich nach Hause, um ihn zu töten. Der Fisch und ihre Beziehung zu ihm verleihen dem See neues Leben. "Die junge Frau am See" beruht auf einer Sand-auf-Glas-Animation. Die mit einem komplexen Beleuchtungssystem erzeugten Schatten lassen flüchtige, im Rhythmus der dargestellten Natur wechselnde Stimmungen entstehen. Der Film ist ein optimistisches Märchen über die Fähigkeit, trotz scheinbar unwirtlicher Bedingungen Leben und Freude zu schaffen.

      Regie: Mathilde Philippon-Aginski
      Drehbuch: Mathilde Philippon-Aginski
      Musik: Bruno Carpentier

      Mathilde Philippon-Aginski wurde 1976 in Paris geboren. Sie studierte zunächst Film in Rom, später an der auf Grafik und Design spezialisierten École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris, wo sie den Trickfilm für sich entdeckte. Ihr mit der Sandtechnik gedrehter Studienabschlussfilm "Ascio" (2004) lief erfolgreich auf mehreren Festivals. "Die junge Frau am See", ebenfalls in Sand-auf-Glas-Technik, entstand in dreijähriger Dreharbeit, gefolgt von einem Jahr Postproduktion. Er lief in der Auswahl des 11. Festival Off Court Trouville. Mathilde Philippon-Aginski arbeitet derzeit mit Florence Miailhe und Elodie Bouedec an einer für die öffentlich-rechtlichen Sender France 2 und France 3 geplanten Trickfilmserie zu Ovids "Verwandlungen" und bereitet außerdem eine Animation über Erinnerung und Abwesenheit vor.

      • Ein Leben

      Was ist ein Leben? Ist es nur die Summe aller Entscheidungen, die wir treffen? Oder ist es mehr? Inspiriert von der Improvisationsarbeit Yona Friedmans porträtiert dieser autobiografische Kurzfilm, der mit animiertem Klebeband arbeitet, einen Außenseiter, der für seine Entscheidung, am Rande der Gesellschaft zu leben, einen hohen Preis zahlen muss.

      Emmanuel Bellegarde macht einerseits Werbefilme für die Agentur "Première Heure" und ist andererseits engagierter Filmemacher und Comic-Fan. So erstaunt es nicht, dass seine ersten Kurzfilme in einer Trilogie die fantastischen Geschichten einiger Superhelden erzählen. 2009 realisiert er die Animationsfilme "Eine Stadt" und "Ein Leben", die beide in Echtzeit und mit Klebeband animiert sind.

      KurzSchluss - Das Magazin zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

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      Freitag, 24.02.12
      23:20 - 00:10 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

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