• 25.06.2018
      20:15 Uhr
      Pandora und der Fliegende Holländer Spielfilm USA / Großbritannien 1951 (Pandora and the Flying Dutchman) | arte
       

      Esperanza, eine Perle an der Küste Spaniens: Drei Männer buhlen gleichzeitig um die Gunst der ebenso schönen wie melancholischen Pandora Reynolds. Reggie erkennt als Erster, dass sie sich niemals für ihn entscheiden wird, und setzt seinem Leben ein Ende. Die anderen beiden, ein Rennfahrer und ein spanischer Stierkämpfer, versuchen jeweils, Pandora für sich zu gewinnen. Alles wären sie bereit ihr zu opfern. Doch gerade als sich Pandora, die keinen der beiden wirklich liebt, entscheiden will, tritt mit Hendrik van der Zee ein weiterer Mann auf den Plan. Wer ist letztlich bereit, für die Liebe mehr aufzugeben?

      Montag, 25.06.18
      20:15 - 22:15 Uhr (120 Min.)
      120 Min.

      Esperanza, eine Perle an der Küste Spaniens: Drei Männer buhlen gleichzeitig um die Gunst der ebenso schönen wie melancholischen Pandora Reynolds. Reggie erkennt als Erster, dass sie sich niemals für ihn entscheiden wird, und setzt seinem Leben ein Ende. Die anderen beiden, ein Rennfahrer und ein spanischer Stierkämpfer, versuchen jeweils, Pandora für sich zu gewinnen. Alles wären sie bereit ihr zu opfern. Doch gerade als sich Pandora, die keinen der beiden wirklich liebt, entscheiden will, tritt mit Hendrik van der Zee ein weiterer Mann auf den Plan. Wer ist letztlich bereit, für die Liebe mehr aufzugeben?

       

      Stab und Besetzung

      Pandora Reynolds Ava Gardner
      Stephen Cameron Nigel Patrick
      Hendrik van der Zee James Mason
      Janet Fielding Sheila Sim
      Geoffrey Fielding Harold Warrender
      Reggie Demarest Marius Goring
      Juan Montalvo Mario Cabré
      Regie Albert Lewin
      Kamera Jack Cardiff
      Drehbuch Albert Lewin
      Musik Alan Rawsthorne

      In Esperanza, einer Perle im Spanien der 30er Jahre, lebt eine Gruppe amerikanischer Freunde. Darunter ist Pandora Reynolds, eine schöne Sängerin, die vielen Männern den Kopf verdreht. Doch Pandora ist mit ihrer Existenz unzufrieden, und als ihr Freund und Geliebter Reggie Demarest sich ihretwegen das Leben nimmt, zeigt sie kein Bedauern, sondern nur Apathie.

      Eines Tages erzählt ihr der vertraute Freund und Archäologe Geoffrey Fielding die Geschichte des Fliegenden Holländers. Sie ist davon wie verzaubert: Die Legende besagt, dass der Fliegende Holländer alle sieben Jahre einmal an Land gehen darf, um nach der Frau zu suchen, die ihn von seinem Fluch erlösen kann. Er ist nämlich bis zum jüngsten Tag verurteilt, als Kapitän eines Geisterschiffs über die Meere zu segeln. Es sei denn, er findet eine Frau, die ihn genug liebt, um für ihn zu sterben.

      Pandora ist mit dem Autorennfahrer und Weltrekordmeister Stephen Cameron verlobt, dessen Heiratsantrag sie nur akzeptiert hat, weil er als Liebesbeweis seinen wertvollen Wagen ins Meer geworfen hat. Als sie jedoch im Meer eine Jacht beobachtet, entscheidet sie mutig, zu ihr zu schwimmen in der Hoffnung, etwas Aufregendes würde geschehen.

      Vielleicht wartet dort der Fliegende Holländer auf sie? Legenden sollte man niemals ganz abtun. Auf dem Schiff trifft Pandora auf Hendrik van der Zee, einen mysteriösen Holländer, der mehr über Pandora zu wissen scheint als sie über ihn. Pandora ist bewusst, dass es sich bei der Geschichte des Fliegenden Holländers nur um eine Erfindung, eine Legende, einen literarischen Hokuspokus handelt, doch ihre unmittelbaren Gefühle für Hendrik sind real. Ihre Hochzeit und ihr Leben stehen jetzt am Rande des Abgrund.

      Albert Lewin, der Regisseur und Drehbuchautor von "Pandora und der Fliegende Holländer", gehört zu den interessantesten Außenseitern Hollywoods. Es kamen bis zu seinem Lebensende nur eine Handvoll Filme heraus: "Das Bildnis des Dorian Gray" (1945) und eben "Pandora und der Fliegende Holländer" sind dabei die bekanntesten Filme. Für letzteren konnte er die Stars Ava Gardner und James Mason gewinnen, aber auch einen der bekanntesten Stierkämpfer seiner Zeit: Mario Cabré. Der Film enthält den ikonischen Ava-Gardner-Moment schlechthin: Am Klavier sich selbst begleitend singt sie das von Dorothy Parker getextete bittersüße Liebeslied "How Am I to Know".

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