• 10.12.2011
      14:00 Uhr
      Baukunst Die Frauen-Universität Seoul | arte
       

      Großstadtgewimmel, Hochhäuser. Eine typisch asiatische Millionenstadt. Mittendrin liegt die EWHA Womans University, ein Symbol für die typische Mischung aus Tradition und Hypermoderne, die das Stadtbild der südkoreanischen Hauptstadt prägt.

      Samstag, 10.12.11
      14:00 - 14:25 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Großstadtgewimmel, Hochhäuser. Eine typisch asiatische Millionenstadt. Mittendrin liegt die EWHA Womans University, ein Symbol für die typische Mischung aus Tradition und Hypermoderne, die das Stadtbild der südkoreanischen Hauptstadt prägt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Richard Copans

      Die EWHA Womans University wurde 1886 von einer amerikanischen Missionarin gegründet und ist mit über 20.000 Studentinnen die größte Frauenuniversität der Welt.

      2002 schrieb die Universität einen internationalen Architektenwettbewerb für den Bau eines neuen Gebäudes - oder vielmehr eines neuen Geländes - aus. Ein komplexes Programm für eine Fläche von insgesamt 70.000 Quadratmetern, auf der ein Studienbereich (Seminarräume, Hörsäle und Bibliotheken), ein Verwaltungsbereich und ein kommerzieller Bereich (für zum Beispiel Theater, Kino, Cafeteria, Geschäfte) Platz finden sollten.

      All diese Räumlichkeiten sind nun quasi unterirdisch in den beiden Flanken einer riesigen Schneise untergebracht. Die begrünte Oberfläche passt sich dem natürlichen Gefälle und der Vegetation des Geländes an. Die beiden Spiegelfassaden wirken wie hohe Glasklippen.

      Dominique Perrault, Architekt der Französischen Nationalbibliothek BNF und des Velodroms sowie der Spring- und Sprunghalle im Europasportpark Berlin, setzte mit der EWHA ein Konzept um, das ihm sehr am Herzen liegt: das Verschwinden der Architektur. Die stadtplanerische Dimension und die Organisation eines Geländes werden wichtiger als das Gebäude an sich, die Landschaft wird wichtiger als die Architektur.

      Die einzelnen Sendungen der Reihe "Baukunst" im Überblick:

      • "Baukunst: VitraHaus" am Sonntag, den 2. Oktober um 00.55 Uhr, Erstausstrahlung
      • "Baukunst: Der Friedhof von Igualada" am Sonntag, den 9. Oktober um 00.00 Uhr, Erstausstrahlung
      • "Baukunst: Die Zitadelle von Lille - Sébastien le Prestre de Vauban 1667 - 1673", am Sonntag, den 16. Oktober um 23.55 Uhr, Erstausstrahlung
      • "Baukunst: Die Philharmonie Luxemburg" am Sonntag, den 23. Oktober um 23.30 Uhr
      • "Baukunst: Die Bibliothek Sainte-Geneviève" am Sonntag, den 30. Oktober gegen 23.35 Uhr, Erstausstrahlung
      • "Baukunst: Die Djoser-Pyramide in Sakkara" am Sonntag, den 6. November um 23.20 Uhr
      • "Baukunst: Die Kirche Notre-Dame du Raincy" am Sonntag, den 13. November um 22.55 Uhr, Erstausstrahlung
      • "Baukunst: Die Schokoladenfabrik Menier" am Sonntag, den 20. November um 00.25 Uhr
      • "Baukunst: Hotel Royal SAS" am Sonntag, den 27. November um 00.40 Uhr
      • "Baukunst: Die Frauen-Universität Seoul" am Sonntag, den 4. Dezember um 23.50 Uhr, Erstausstrahlung

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      Samstag, 10.12.11
      14:00 - 14:25 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

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