• 22.11.2011
      05:00 Uhr
      Tracks FRANKREICH 2011 | arte
       
      • Jessie J macht Rihanna Konkurrenz
      • Mathieu Kassovitz taucht mit "L'Ordre et la Morale" wieder auf
      • Naomi Tanis Fesselorgien
      • "Labo Art": Künstler werden zu Chemikern (und umgekehrt)
      • Hip-Hop mit The Lords of the Underground

      Dienstag, 22.11.11
      05:00 - 06:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo
      • Jessie J macht Rihanna Konkurrenz
      • Mathieu Kassovitz taucht mit "L'Ordre et la Morale" wieder auf
      • Naomi Tanis Fesselorgien
      • "Labo Art": Künstler werden zu Chemikern (und umgekehrt)
      • Hip-Hop mit The Lords of the Underground

       

      Stab und Besetzung

      Regie Tv Divers
      • Jessie J: Ein neuer Star am Pophimmel

      Die Spice Girls können einpacken: Der neue Star der britischen Popszene heißt Jessie J. Die Künstlerin mit dem bürgerlichen Namen Jessica Ellen Cornish wurde in einem Londoner Vorort geboren und flog als Kind aus dem Chor, weil sie zu laut sang. Sie schrieb zunächst Erfolgstitel für Alicia Keys und Christina Aguilera. Heute, mit 23, singt sie ihre Hits lieber selbst: Der Song "Do It Like a Dude", der zunächst für Rihanna bestimmt war, erschien 2010 und eroberte sofort Platz zwei der englischen Charts. Die Künstlerin - für ihren Förderer Justin Timberlake die "beste Sängerin der Welt" - ist nach mehreren Monaten Bühnenabstinenz (sie hatte sich bei einem Konzert am Fuß verletzt) jetzt mit einer internationalen Tournee wieder da.

      • Mathieu Kassovitz: Das Schicksal der Kanaken

      Mathieu Kassovitz, ehemaliges Enfant terrible des französischen Films, macht nach einem Zwischenspiel in Amerika mit zwei reinen Unterhaltungsstreifen ("Gothika" und "Babylon A.D.") wieder engagiertes Kino und befasst sich mit der dunklen Seite der Geschichte der französischen Überseegebiete. In seinem jüngsten Opus made in France, "L'Ordre et la Morale", behandelt der Regisseur von "Hass" die Ereignisse, die sich 1988 in einer Höhle auf Ouvéa (Neukaledonien) abspielten: Während der Präsidentschaftswahlen entführten kanakische Separatisten 27 französische Polizisten und einen Richter. Bei der Befreiungsaktion kamen alle Geiselnehmer ums Leben. Kassovitz beleuchtet mit sezierendem Blick ein Geschehen, das Aufschluss über die Hintergründe der Macht gibt.

      • Naomi Tani: Fessel mich, wenn du kannst

      Naomi Tani ist ins Pornofilmgeschäft eingetreten, wie man in einen religiösen Orden eintritt: Mit Leib und Seele gibt sie sich den Kameras hin, um die erotischen Fantasien der männlichen Zuschauer zu erfüllen, und steigt dabei bis in die Abgründe des Shibari (des japanischen Bondage) hinab. Die italienischste aller japanischen Schauspielerinnen (ihre Kurven stehen denen von Gina Lollobrigida in nichts nach) galt von 1967 bis 1979 als Star des Genres. Sie spielte in rund 100 "Pinku Eigas" (japanischen Softpornos), die bei Liebhabern bis heute hoch im Kurs stehen.

      • Labo-Art: Kunst im Labor

      Ölmalerei war gestern! Der Künstler von heute arbeitet mit anderen Materialien, von ganzen Ökosystemen bis zu einzelnen Zellen oder sonstigen Partikeln. Die Deutsche Agnes Meyer-Brandis, ausgezeichnet bei Ars Electronica, dem österreichischen Festival für Kunst, Wissenschaft und neue Technologien, experimentiert mit Wolken und schafft dabei fantastische neue Welten. Der Belgier Angelo Vermeulen hatte schon in der Schule eine Vorliebe für chemische Experimente. Heute erfindet er in dem Projekt "Biomodd" computergesteuerte Ökosysteme mit Gaming-Elementen und Bezug zu sozialen Netzwerken. Und der Franzose François Azambourg stellt unter dem Schlagwort "design cellulaire" (Zelldesign) eine tropfenförmige, kompostierbare Flasche vor, die im Wasser hergestellt wird.

      • The Lords of the Underground: Kein Zugang für Hobbits

      Mit Musik im Comicstil, Lautmalereien, Teekesselpfeifen und ähnlichen ungewöhnlichen Mitteln haben die L.O.T.U.G. dem Rap jene Prise Humor verliehen, die ihm so oft fehlt. Drei Studenten aus New Jersey, DoItAll, Mr. Funke und DJ Lord Jazz, rappten in ihrer Freizeit zusammen. Ihr erstes Album wurde 1993 prompt ein Hit, und der Fernsehsender BET (Black Entertainement Television) kürte die Gruppe zur besten Rap-Band des Jahres. 20 Jahre und vier Alben später sind die drei Lords - zwischen zwei Auftritten in Fernsehserien wie "OZ" oder "Die Sopranos" - in "Tracks" wieder da.

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      Dienstag, 22.11.11
      05:00 - 06:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.08.2022