• 06.11.2011
      23:20 Uhr
      Baukunst Die Djoser-Pyramide in Sakkara | arte
       

      Die erste jemals erbaute Pyramide ist die Ruhestätte des Königs Djoser von 2.700 vor Christus. Die 60 Meter hohe Stufenpyramide steht im Zentrum einer Grabanlage und zeugt von den Versuchen, Bauen zu einer Kunst mit Symbolwert zu machen.

      Sonntag, 06.11.11
      23:20 - 23:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Die erste jemals erbaute Pyramide ist die Ruhestätte des Königs Djoser von 2.700 vor Christus. Die 60 Meter hohe Stufenpyramide steht im Zentrum einer Grabanlage und zeugt von den Versuchen, Bauen zu einer Kunst mit Symbolwert zu machen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stan Neumann

      30 Kilometer südlich von Kairo lag westlich vom Nil-Tal die Nekropole Sakkara, einst Teil der Nekropolen von Memphis, der ersten Hauptstadt des Alten Ägyptens. Die einzige erhaltene Grabstätte ist die des Königs Djoser. Diese 60 Meter hohe Stufenpyramide stammt aus dem Jahre 2.700 vor Christus und ist somit die erste jemals erbaute Pyramide. Allein durch ihre gigantischen Ausmaße, sie ist zehnmal höher als die zuvor gebauten Grabstätten, hebt sie sich von diesen ab. Aber erst eine spektakuläre Entdeckung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ die wahre Bedeutung der Pyramide zutage treten: Sie ist kein isoliertes Monument, sondern steht im Zentrum einer Anlage mit Tempeln, Palästen, Kapellen und sogar zur Lagerung von Nahrung und Kleidern vorgesehenen Galerien.

      Die Ausmaße dieser Grabstätte und das virtuose Spiel mit der geometrischen Perfektion der Anlage zeigen den ersten Versuch, das rein am Nutzen orientierte Bauen zu einer Kunst von symbolischer Bedeutung zu machen.
      Zudem fanden die Archäologen eine Skizze auf einem Steinfragment: die älteste überlieferte Architekturskizze. Auch die Säulen sind ohne Vorläufer, sie tragen zum ersten Mal die uns heute bekannte Form. Die Stufenpyramide von Sakkara stand damit am Beginn der bahnbrechenden technischen und kulturellen Errungenschaften Ägyptens. Diese Revolution des Bauens war der Beginn dessen, was wir heute Architektur nennen: die Zusammenführung von Bau und Kunst.

      Ab Oktober begibt sich ARTE auf eine Reise zu einzigartigen Gebäuden quer über den Globus. Die ausgewählten Folgen der Reihe "Baukunst", darunter Erstausstrahlungen und Wiederholungen, wecken Begeisterung für die beeindruckende Welt der Architektur, indem sie in leidenschaftlichen Porträts die Architekten, ihre visionären Konzepte und bestechenden Bauwerke vorstellen.

      Die einzelnen Sendungen im Überblick:
      (1): "Baukunst: VitraHaus" am Sonntag, den 2. Oktober um 00.55 Uhr, Erstausstrahlung
      (2): "Baukunst: Der Friedhof von Igualada" am Sonntag, den 9. Oktober um 00.00 Uhr, Erstausstrahlung
      (3): "Baukunst: Die Zitadelle von Lille" am Sonntag, den 16. Oktober um 23.55 Uhr, Erstausstrahlung
      (4): "Baukunst: Die Philharmonie Luxemburg" am Sonntag, den 23. Oktober um 23.30 Uhr
      (5): "Baukunst: Die Bibliothek Sainte-Geneviève" am Sonntag, den 30. Oktober gegen 23.35 Uhr, Erstausstrahlung
      (6): "Baukunst: Die Djoser-Pyramide in Sakkara" am Sonntag, den 6. November um 23.20 Uhr
      (7): "Baukunst: Die Kirche Notre-Dame Du Raincy" am Sonntag, den 13. November um 23.20 Uhr, Erstausstrahlung
      (8): "Baukunst: Die Schokoladenfabrik Menier" am Sonntag, den 20. November um 00.20 Uhr
      (9): "Baukunst: Hotel Royal SAS" am Sonntag, den 27. November um 00.40 Uhr
      (10): "Baukunst: Die Frauen-Universität Seoul" am Sonntag, den 4. Dezember um 23.20 Uhr, Erstausstrahlung
      (Achtung: Programmierung und Sendezeiten unter Vorbehalt; die aktuellen Anfangszeiten entnehmen Sie bitte der jeweils aktuellen Programmwoche beziehungsweise dem Online-Pressedienst ARTE Pro.)

      Wird geladen...
      Sonntag, 06.11.11
      23:20 - 23:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.08.2021