• 06.11.2011
      00:30 Uhr
      Philosophie Tier - Moderation: Raphaël Enthoven | arte
       

      Der Schriftsteller Romain Gary formulierte es so: "Alles, was leidet, ist menschlich." Doch ist diese Sichtweise gerechtfertigt?

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 06.11.11
      00:30 - 01:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Der Schriftsteller Romain Gary formulierte es so: "Alles, was leidet, ist menschlich." Doch ist diese Sichtweise gerechtfertigt?

       

      Kann man die mit der industriellen Fleischproduktion verbundene Tierquälerei mit dem Argument verteidigen, dass ein Tier keine Vorstellung vom Sterben beziehungsweise vom Tod habe? Und wie soll man mit Tierversuchen umgehen?

      Über diese und weitere Fragen diskutiert Raphaël Enthoven heute mit Élisabeth de Fontenay, einer prominenten Vertreterin der Tierphilosophie. In ihrem Essay "Le Silence des bêtes" - auf Deutsch: "Das Schweigen der Tiere" - vertritt sie die These, dass der Tierschutz eine Form des Humanismus darstellt.

      lisabeth de Fontenay ist emeritierte Professorin für Philosophie an der Pariser Sorbonne. Sie befasst sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier unter historischem Gesichtspunkt. In ihrem Werk "Le Silence des bêtes" (1998), setzt sie sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Letzte Publikationen: "Sans offenser le genre humain. Réflexions sur la cause animale" (2008) und "Traduire le parler des bêtes" (2008): Ihre Publikationen sind bisher nicht auf Deutsch erschienen.

      Der junge Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht zusammen mit seinem Gast eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen.

      Diese Sendung können Sie bereits sieben Tage vor der Ausstrahlung unter: www.arte.tv/philosophie sehen.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 06.11.11
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