• 27.05.2018
      15:15 Uhr
      Schlafende Riesen Die Macht der Vulkane | arte
       

      Gemessen an der Dauer eines Menschenlebens sind große Vulkanausbrüche sehr selten. So selten, dass das Risiko leicht vergessen wird. Aber in der Geschichte gab es sie immer wieder. Die Spuren dieser vergangenen Katastrophen verraten sehr viel über unsere Gegenwart und sogar Zukunft. Die Bedrohung durch eine Seuche, Schwefelspuren im grönländischen Eis und ein ausgelöschtes Volk - was hat all das mit Vulkanen zu tun? Vulkanologen, Klimaforscher und Geologen rekonstruieren vergangene Katastrophen und verraten, welche Auswirkungen diese noch heute haben.

      Sonntag, 27.05.18
      15:15 - 16:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Gemessen an der Dauer eines Menschenlebens sind große Vulkanausbrüche sehr selten. So selten, dass das Risiko leicht vergessen wird. Aber in der Geschichte gab es sie immer wieder. Die Spuren dieser vergangenen Katastrophen verraten sehr viel über unsere Gegenwart und sogar Zukunft. Die Bedrohung durch eine Seuche, Schwefelspuren im grönländischen Eis und ein ausgelöschtes Volk - was hat all das mit Vulkanen zu tun? Vulkanologen, Klimaforscher und Geologen rekonstruieren vergangene Katastrophen und verraten, welche Auswirkungen diese noch heute haben.

       

      Überwältigende Naturgewalt und lebensbedrohliche Gefahr zu gleich - Vulkane, die schlafenden Riesen unseres Planeten, sind unberechenbar. Die ganz großen Ausbrüche sind zwar extrem selten - in 100.000 Jahren wiederholen sie sich nur ein bis zwei Mal - aber selbst kleine Riesen können unerwartet aktiv werden. Erst ein Blick zurück in die Geschichte verrät, dass auch in Zukunft mit den feuerspeienden Bergen zu rechnen ist. Vulkan-Katastrophen haben schon ganze Reiche unter ihrer Asche erstickt - waren und sind sie zugleich aber auch wichtige Impulse für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation?

      Nicht nur Mexiko, das auf dem größten zusammenhängenden Vulkangürtel der Erde liegt, gehört den schlafenden Riesen. Weltweit liegen 67 Großstädte in der Nähe aktiver Vulkane. Rechnet man alle potenziell Betroffenen zusammen, kommt man auf mehr als 116 Millionen Menschen. Vulkanologen, Klimaforscher und Geologen wollen aus vergangenen Katastrophen lernen und arbeiten weltweit an der Vorhersage von Vulkaneruptionen, um in Zukunft Leben zu retten.

      Aber ist die heutige hoch technisierte, komplexe Gesellschaft wirklich besser gerüstet für den Katastrophenfall als damals? Heute gibt die Wissenschaft Einblicke in die Vorgänge im Erdinneren: Seismische Messungen, Beobachtungen aus der Luft und chemische Analysen sollen helfen, den Zeitpunkt eines erneuten Vulkanausbruchs vorherzusehen. Doch wirklich vorhersagen kann bis heute niemand eine Eruption. Alles was bleibt, ist die rechtzeitige Vorbereitung auf das, was die Zivilisationen erwartet, wenn die schlafenden Riesen erwachen.

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