• 18.05.2018
      03:30 Uhr
      Square Idee Konkurrenz oder Kooperation? | arte
       

      Homo homini lupus - "Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen". Dieser lateinische Ausdruck wird fälschlicherweise Thomas Hobbes zugeschrieben. Zweihundert Jahre später revolutionierte ein anderer Engländer, Charles Darwin, mit seinem Buch "From the Origin of Species" den Naturalismus, indem er den Begriff der Evolution durch natürliche Selektion und vitale Konkurrenz herausarbeitete. Das Ergebnis war sogenannter sozialer und wirtschaftlicher Darwinismus.

      Gesprächspartner: Agraringenieur Pablo Servigne und Prof. Christian Cordes

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 18.05.18
      03:30 - 04:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Homo homini lupus - "Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen". Dieser lateinische Ausdruck wird fälschlicherweise Thomas Hobbes zugeschrieben. Zweihundert Jahre später revolutionierte ein anderer Engländer, Charles Darwin, mit seinem Buch "From the Origin of Species" den Naturalismus, indem er den Begriff der Evolution durch natürliche Selektion und vitale Konkurrenz herausarbeitete. Das Ergebnis war sogenannter sozialer und wirtschaftlicher Darwinismus.

      Gesprächspartner: Agraringenieur Pablo Servigne und Prof. Christian Cordes

       

      Homo homini lupus - "Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen". Dieser lateinische Ausdruck wird fälschlicherweise Thomas Hobbes zugeschrieben. Der 1679 verstorbene englische Philosoph hatte einen beträchtlichen Einfluss auf das liberale wirtschaftliche Denken des 20. Jahrhunderts, und zweifellos beschreibt dieses Zitat wirtschaftlichen Wettbewerb.

      Zweihundert Jahre später revolutionierte ein anderer Engländer, Charles Darwin, mit seinem Buch "From the Origin of Species" den Naturalismus, indem er den Begriff der Evolution durch natürliche Selektion und vitale Konkurrenz herausarbeitete. Fehlinterpretiert, oft im Gegensatz zu Darwins Überzeugungen, war es oft auf das Überleben einer Spezies durch Anpassung und Konkurrenz beschränkt.

      Das Ergebnis war sogenannter sozialer und wirtschaftlicher Darwinismus. Der Agraringenieur Pablo Servigne beweist, dass dieses Gesetz des Stärkeren ein Mythos ist, sogar Gift für die Gesellschaft und den Planeten. Menschen, Tiere oder Pflanzen haben sich immer gegenseitig geholfen und die Stärksten sind diejenigen, die zusammenarbeiten können. Professor Christian Cordes von der Universität Bremen beschreibt, wie wichtig Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt ist.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.05.2018