• 22.05.2018
      23:30 Uhr
      Rebellisch oder unpolitisch? Protestgeneration 2018 | arte
       

      50 Jahre ist es her, dass die Studenten in Europa und den USA auf die Straße gingen und viele glaubten, die Revolution stehe vor der Tür. Heute sieht man ein Erstarken der Rechten, mit Trump, Brexit und AfD, dazu die globale Bedrohung durch den Klimawandel. Wie steht es also um das politische Engagement der jungen Menschen in Europa heute, 50 Jahre danach? Was können sie vom Erbe der 68er für sich übernehmen? Brauchen wir eine neue Protestgeneration in Europa 2018? Der Dokumentarfilm untersucht den Stand der Protestbewegungen in Spanien und Frankreich - und schaut sich in Deutschland um.

      Dienstag, 22.05.18
      23:30 - 00:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 23:20

      50 Jahre ist es her, dass die Studenten in Europa und den USA auf die Straße gingen und viele glaubten, die Revolution stehe vor der Tür. Heute sieht man ein Erstarken der Rechten, mit Trump, Brexit und AfD, dazu die globale Bedrohung durch den Klimawandel. Wie steht es also um das politische Engagement der jungen Menschen in Europa heute, 50 Jahre danach? Was können sie vom Erbe der 68er für sich übernehmen? Brauchen wir eine neue Protestgeneration in Europa 2018? Der Dokumentarfilm untersucht den Stand der Protestbewegungen in Spanien und Frankreich - und schaut sich in Deutschland um.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sabine Jainski
      Ilona Kalmbach

      50 Jahre ist es her, dass die Studenten in Europa und den USA auf die Straße gingen und viele glaubten, die Revolution stehe vor der Tür. Heute sieht man ein Erstarken der Rechten, mit Trump, Brexit und AfD, dazu die globale Bedrohung durch den Klimawandel. Wie steht es also um das politische Engagement der jungen Menschen in Europa heute, 50 Jahre danach? Was können sie vom Erbe der 68er für sich übernehmen? Brauchen wir eine neue Protestgeneration in Europa 2018? Der Dokumentarfilm untersucht den Stand der Protestbewegungen in Spanien und Frankreich - was wurde aus Nuit debout und den Indignados? - und schaut sich in Deutschland um.

      „Es wird immer unterstellt, die Jugend sei politikverdrossen, aber vielleicht ist eher die Politik jugendverdrossen?“, fragt Mareike Nieberding, die nach der Trump-Wahl die Jugendbewegung DEMO gründete. Die Jungen sind für Politiker nicht interessant - denn durch den demografischen Wandel bilden sie die erste Generation in Europa, die den Alten zahlenmäßig unterlegen ist. Viele dürfen auch gar nicht wählen: Newroz Duman, die als Kind übers Mittelmeer nach Deutschland flüchtete, organisiert den Straßenkarneval „We’ll come united“ in Berlin, um allen eine Stimme zu geben, die von der Politik ohnehin nicht gehört werden. „Junge Leute können in dieser Welt was bewegen, sie müssen nur zusammenkommen, einen Raum für sich finden.“
      Zudem fühlen sich die jungen Leute durch die etablierte Politik nicht mehr vertreten. Stattdessen setzen sie auf direkte Demokratie, soziale Netzwerke, Transparenz. In Spanien ist bereits eine neue Generation in die Rathäuser der „Städte des Wandels“ eingezogen und setzt dort mehr Bürgerbeteiligung durch. In der Pariser Vorstadt Créteil versucht David Cousy, mit konkreten Projekten vor Ort das Rathaus zu erobern.

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      Dienstag, 22.05.18
      23:30 - 00:25 Uhr (55 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.06.2018