• 17.05.2018
      18:35 Uhr
      Stille Wasser sind tief Der Saimaa-See, ein Relikt der Eiszeit | arte
       

      Der Saimaa ist der viertgrößte See Europas und liegt in der Nähe des nördlichen Polarkreises. Im Winter erstarrt dort das Leben: Für mehrere Monate verwandelt sich Finnlands größte Seenlandschaft mit ihren unzähligen Inseln in ein gigantisches Labyrinth aus Eis und Schweigen. Der Saimaa ist Zufluchtsort für mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten und für ein Relikt aus der Eiszeit: die Ringelrobbe.

      Donnerstag, 17.05.18
      18:35 - 19:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Saimaa ist der viertgrößte See Europas und liegt in der Nähe des nördlichen Polarkreises. Im Winter erstarrt dort das Leben: Für mehrere Monate verwandelt sich Finnlands größte Seenlandschaft mit ihren unzähligen Inseln in ein gigantisches Labyrinth aus Eis und Schweigen. Der Saimaa ist Zufluchtsort für mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten und für ein Relikt aus der Eiszeit: die Ringelrobbe.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Pascal Cuissot

      Der Saimaa-See liegt im Süden Finnlands unweit der russischen Grenze. Das komplexe Ökosystem verfügt über Tausende kleine Inseln und 15.000 Kilometer Ufer. Mit Wintereinbruch verändert sich das Leben in der Nähe des Polarkreises, und der See verwandelt sich für Monate in eine gigantische Eisfläche. Seine geografische Beschaffenheit und die vielen Inseln machen ein Nebeneinander von menschlicher Aktivität und wildlebenden Wasser- und Landtieren möglich.

      In der Region leben Tiere, deren Schicksal untrennbar mit der Geschichte dieser Landschaft verbunden ist: Ringelrobben, ein echtes Relikt der Eiszeit. Aber wie kamen diese Geschöpfe dorthin? Wie konnten sie sich den klimatischen und geologischen Umwälzungen anpassen? Wie reagieren sie auf Erderwärmung heute? Und was tut der Mensch, um diese letzten Zeugen einer längst vergangenen Zeit vor dem Aussterben zu bewahren?

      Wasserwelt im Sommer, Eispalast im Winter: Der Saimaa-See erzählt mit seinem Labyrinth aus Becken, Inseln und Ökosystemen von seiner eigenen Geschichte, geformt durch Gletscherbewegungen, postglaziale Landhebung und Klimawandel. Und damit erzählt er auch die Geschichte der Erde.

      Auf den ersten Blick wirken Seen still und friedlich. Doch die scheinbare Ruhe verbirgt geheimnisvolle und komplexe Naturgesetze; das zeigen auch die fünf Teile der zweiten Staffel der Dokumentationsreihe.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2017

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.08.2018