• 21.02.2011
      18:50 Uhr
      Tatort Wildnis (1/5) Kampf gegen die Hai-Connection | arte
       

      Im ersten Teil der Dokumentationsreihe fragen die Autoren, ob Haifischflossensuppe wirklich eine Delikatesse ist. Denn einen eigenen Geschmack haben die Haifischflossen nicht.

      Montag, 21.02.11
      18:50 - 19:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Im ersten Teil der Dokumentationsreihe fragen die Autoren, ob Haifischflossensuppe wirklich eine Delikatesse ist. Denn einen eigenen Geschmack haben die Haifischflossen nicht.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Phil Stebbing

      Und wer sieht, wie die Tiere bei lebendigem Leib verstümmelt und dann ohne Flossen wieder ins Meer geworfen werden, dem müsste angesichts dieser Bilder auch der letzte Appetit vergehen.

      Die fünfteilige Dokumentationsreihe zeigt die Arbeit von Tierschützern in verschiedenen Regionen der Welt. 30.000 Spezies stehen weltweit unter Artenschutz, doch noch immer ist der Handel mit bedrohten Tieren ein mörderisches Millionengeschäft. Die Reihe betreibt Aufklärung, um diese unsinnigen Geschäfte zu stoppen. Wenn die Nachfrage nach zweifelhaften Produkten fehlt, werden auch die Wilderer aufhören, sinnlos zu töten. Der erste Teil schildert den Kampf gegen die Hai-Connection.

      Ob es um Bärengalle geht, die als chinesische Medizin in Zuchtanlagen oder in freier Wildbahn gewonnen wird, um Elfenbein, für das allein im letzten Jahr 20.000 Elefanten sterben mussten, um die tibetische Antilopenart Shahtoosh, von der allein vier Tiere für einen weichen Schal getötet werden, um Haie, denen bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten werden, oder um Menschenaffen, die als Buschfleisch in die Kochtöpfe wandern - überall versucht die Reihe "Tatort Wildnis" aufzuzeigen, welch brutaler Wahnsinn hinter Luxusgedanken, Essgewohnheiten sowie Aberglauben und Legenden über Medizin noch in diesem Jahrtausend das Schicksal von Millionen Tieren weltweit bestimmt.
      Dabei sind die kleinen Wilddiebe das schwächste Glied in der brutalen Kette und verdienen an ihrem Frevel lächerlich wenig. Nur Aufklärung vor Ort kann helfen, die Tiere zu schützen. Die Geschäfte machen reiche Händler in Hongkong, London oder New York. Und die verdienen nicht schlecht und werden kaum verfolgt. Nur die Unkenntnis vieler Menschen macht diesen Wahnsinn möglich. Und an diesem Punkt will die Dokumentationsreihe ansetzen. Sie zeigt in eindringlichen Geschichten, was die wenigsten Konsumenten wissen, und macht deutlich, wie zweifelhaft der Genuss am Luxus ist angesichts des qualvollen Leidens der gejagten Tiere.

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      Montag, 21.02.11
      18:50 - 19:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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