• 19.02.2011
      20:15 Uhr
      Die Eroberer der Neuen Welt Dokumentarfilm Großbritannien 2004 | arte
       

      Wer waren die Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinents und woher kamen sie? Der Dokumentarfilm stellt die landläufige Theorie, die ersten Indianer seien über die zugefrorene Beringstraße von Asien aus nach Amerika eingewandert, infrage.

      Samstag, 19.02.11
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

      Wer waren die Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinents und woher kamen sie? Der Dokumentarfilm stellt die landläufige Theorie, die ersten Indianer seien über die zugefrorene Beringstraße von Asien aus nach Amerika eingewandert, infrage.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nicolas Brown

      Nach wie vor wird die erste Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents unter Wissenschaftlern unterschiedlich diskutiert, sowohl was den Zeitpunkt, als auch was die Route anbelangt. Die vornehmliche Theorie besagt, die ersten Bewohner Nordamerikas seien von Westen, also von Asien gekommen. Doch der genetische Fingerabdruck der nordamerikanischen Indianer weist auch nicht-asiatische Elemente auf und lässt auf europäische Wurzeln schließen.
      Die Entdeckung von Spuren menschlicher Existenz im heutigen Pennsylvania, die aus der Steinzeit - circa 17.000 Jahre vor Christus - stammen, unterstützt die Hypothese, dass die Entdeckung Amerikas von Europa aus nicht erst Christoph Kolumbus, sondern bereits Jägern aus dem Steinzeitalter zuzuschreiben ist. Der Dokumentarfilm von Nicolas Brown rekonstruiert detailgetreu das Leben jener Männer und Frauen, die - von Überlebensinstinkt und Eroberungslust getrieben - in Kanus die vereisten Meere des Nordatlantiks in Richtung der heutigen USA überquerten.

      Im Mittelpunkt der szenischen Darstellungen steht der Anführer der Sippe, dessen Familie nach der abenteuerlichen Überfahrt einen von gefährlichen Raubtieren bevölkerten, aber völlig menschenleeren amerikanischen Kontinent betritt. Der Dokumentarfilm gibt auch Einblicke in den Alltag der Menschen des Jungpaläolithikums in ihren Sozialstrukturen, mit ihrem Glauben und ihrer erstaunlich weit entwickelten Kultur.

      Wissenschaftliche Beratung und Unterstützung fand Filmemacher Nicolas Brown unter anderem bei Doktor Bruce Bradley von der britischen Universität Exeter, bei Professor Richard Peltier von der Universität Toronto/Kanada, bei Doktor Dennis Stanford vom Smithsonian Institution in Washington DC/USA sowie bei Professor Waldemar Lehn von der Universität Manitoba/Kanada.

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      Samstag, 19.02.11
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.06.2020