• 19.02.2011
      18:15 Uhr
      ARTE Reportage Das Magazin für aktuelle internationale Politik - Frankreich 2011 | arte
       

      Themen u.a.:

      • Hebron: Der kleine Krieg im Alltag - Die zweitgrößte Stadt der Palästinenser steht ständig unter scharfer Bewachung
      • Mali: Der Reis, der Leben retten soll - noch ist die Konkurrenz aus Thailand, Burma oder Pakistan größer

      Samstag, 19.02.11
      18:15 - 19:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Themen u.a.:

      • Hebron: Der kleine Krieg im Alltag - Die zweitgrößte Stadt der Palästinenser steht ständig unter scharfer Bewachung
      • Mali: Der Reis, der Leben retten soll - noch ist die Konkurrenz aus Thailand, Burma oder Pakistan größer

       

      Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" jede Woche den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und Nathalie Georges.

      • Hebron: Der kleine Krieg im Alltag. Wer die Hindernisse auf dem Weg zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern besichtigen will, der soll nach Hebron gehen: Diese zweitgrößte Stadt der Palästinenser steht ständig unter scharfer Bewachung. Denn in und um die alte Stadt herum wohnen jüdische Siedler in einigen Miniatur-Kolonien. Und das sorgt täglich für neue Konflikte. Die Stadt ist in zwei Zonen aufgeteilt: H1 - das Gebiet der Palästinenser und Zone 2 - das Gebiet der Siedler, geschützt von der israelischen Armee. Neben der größten Siedlung Kyriat Arba mit 7500 Einwohnern gruppieren sich rundherum um Hebron noch einige kleinere Siedlungen - vor allem dort entzünden sich die alltäglichen Spannungen zu ständigem Streit. 1500 Soldaten bewachen eine Zone von einigen Quadratkilometern mit 500 Siedlern: Checkpoints mit ständigen Kontrollen durchziehen das Gebiet zwischen der palästinensischen Altstadt und der, wie es dort heißt: Jüdischen Zone . Die Hauptstraße der palästinensischen Händler ist ganz gesperrt. Die Arte-Reporter haben sich dort umgesehen - sie erzählen uns von einer Stadt, die so keinen Frieden finden kann...

      • Mali: Der Reis, der Leben retten soll. Als 2008 die Preise für Reis und Weizen in astronomische Höhen schossen und überall in Afrika Hungersnöte und Hunger-Revolten ausbrachen, beschloss die Regierung in Mali zu handeln: Sie versprach ihrem Volk, bald soviel Reis auf malischen Feldern zu produzieren, dass sie nicht nur alle davon satt würden, sondern dass Mali bald in der Lage wäre, den Überschuss an Reis in die Länder Westafrikas zu exportieren.

      Zwei Jahre später kehrten unsere Reporter zurück in das malische Delta des Niger, um zu sehen, ob die Regierung ihre Versprechen hat halten können. Das Delta ist die Reiskammer Malis, hier ruhen viele Hoffnungen des Volkes aber es weckt auch die Begierden der Investoren. Die libysche Regierung will im wichtigsten Modellprojekt Malis 100 000 Hektar des Delta in Reisfelder umwandeln. Der Kanal zur Bewässerung und einen neue Straße haben sie schon gebaut. Aber noch sind die neuen Felder nicht gepflügt - und hinzu kommt die neu berechnete Furcht, das Wasser aus dem Kanal könnte nicht für alle reichen. Also noch steht es nicht zu Besten - und noch hat der malische Reis die Konkurrenz aus Thailand, Burma oder Pakistan nicht schlagen können. Aber immerhin investieren nicht nur Ausländer in den Reis und die Felder. Neu ist, dass auch malische Investoren mitmischen. Das Volk aber wird noch warten müssen, ehe die Regierung melden kann, sie habe ihre Versprechen aus den Zeiten der großen Krise gehalten und erfüllt.

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      Samstag, 19.02.11
      18:15 - 19:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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