• 19.04.2018
      05:00 Uhr
      Savages - Live in Paris Musik Frankreich 2016 | arte
       

      Kantige Riffs, messerscharfe Drumläufe und aufrüttelnde Lyrics: Die in London gegründete Frauen-Punkrock-Gruppe Savages machte bei ihrem Konzert im Pariser Konzertsaal La Cigale keinerlei Kompromisse: Die vier Musikerinnen liefern einen energiegeladenen Gig, getragen von Jehnny Beths magischer Stimme. Die Dokumentation ist mehr als nur ein Konzertmitschnitt, sie ist ein emotionsgeladenes Rock-Movie, das die Präsenz der Gruppe, ihre Radikalität und ihre Experimentierfreude von der Bühne auf den Bildschirm transportiert - bis hin zur totalen Trance beim gemeinsamen Finale mit der Band Bo Ningen.

      Donnerstag, 19.04.18
      05:00 - 06:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Kantige Riffs, messerscharfe Drumläufe und aufrüttelnde Lyrics: Die in London gegründete Frauen-Punkrock-Gruppe Savages machte bei ihrem Konzert im Pariser Konzertsaal La Cigale keinerlei Kompromisse: Die vier Musikerinnen liefern einen energiegeladenen Gig, getragen von Jehnny Beths magischer Stimme. Die Dokumentation ist mehr als nur ein Konzertmitschnitt, sie ist ein emotionsgeladenes Rock-Movie, das die Präsenz der Gruppe, ihre Radikalität und ihre Experimentierfreude von der Bühne auf den Bildschirm transportiert - bis hin zur totalen Trance beim gemeinsamen Finale mit der Band Bo Ningen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Antoine Carlier

      Die Definition von „hybrid” lautet „durch Kreuzung verschiedener Dinge entstanden”. Auf die Band Savages trifft das sehr gut zu, sowohl in puncto Vorleben ihrer Mitglieder - eine Schauspielerin, eine Pilotin, eine Angestellte in einer psychiatrischen Klinik - als auch deren Herkunftsländer: Frontfrau Jehnny Beth alias Camille Berthomier ist Französin, die drei anderen Bandmitglieder stammen aus London.

      Die Gruppe mit dem vom Roman „Herr der Fliegen” inspirierten Namen eroberte 2013 mit ihrem Debütalbum „Silence Yourself” die weltweite Punkrock-Szene im Sturm. Aber die Band auf die Punk-Schublade zu beschränken, hieße sie zu beschneiden, denn ihre Musik lässt zahlreiche Einflüsse heraushören, vom Macho-Charisma eines Nick Cave bis hin zur Explosionskraft von PJ Harvey. Hier kommen Rockfans jeder Couleur auf ihre Kosten.

      Auch wenn die Band seit ihrem zweiten Album „Adore Life” die gesamte Fachpresse in der Tasche hat, gibt sie in ihren Live-Performances nach wie vor alles. Nach einer schönen Privatsession im Studio 204 treffen sie ihre alten Kumpels von Bo Ningen in La Cigale. Denn wie sie dem „New Musical Express” sagten: „Ihr könnt nicht verstehen, wer wir sind, solange ihr uns nicht live gesehen habt.”

      Schwerpunkt: Women's Voices

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