• 13.11.2010
      12:20 Uhr
      Wildes Afrika (1/6) Berge | arte
       

      Die erste Folge zeigt eine Welt von unglaublicher Schönheit: die ehrfurchtgebietenden Gipfel Äthiopiens, die Jahrtausende alten Gebirgszüge des Atlas und der Kapregion und die schneebedeckten Vulkane des Great Rift Valley.

      Samstag, 13.11.10
      12:20 - 13:05 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die erste Folge zeigt eine Welt von unglaublicher Schönheit: die ehrfurchtgebietenden Gipfel Äthiopiens, die Jahrtausende alten Gebirgszüge des Atlas und der Kapregion und die schneebedeckten Vulkane des Great Rift Valley.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Martyn Colbeck

      Und der Film zeigt natürlich auch den Kilimandscharo. Wie Inseln ragen die Berggipfel Afrikas aus einem Wolkenmeer. Hier, wo die Temperaturen von glühender Hitze auf minus 20 Grad in der Nacht sinken, kämpfen Berggorillas, Leoparden, Geier und Wölfe ums Überleben.

      Die Reise zu den Bergen Afrikas führt unter anderem vom majestätischen Hochland Äthiopiens zu den Bergriesen des Großen Afrikanischen Grabenbruchs in Ostafrika, mit dem Mount Kenia, dem Mount Meru, dem Mount Elgon und dem Gipfel des höchsten afrikanischen Berges, des Kilimandscharo. Weiter geht es zu Afrikas ältestem Gebirge, dem 80 Millionen Jahre alten Atlas in Marokko. Den Schlusspunkt der Reise bilden die jungen Virunga-Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, die noch immer aktiv sind.

      Diese einsamen, in den afrikanischen Himmel hineinragenden Gipfel haben aufgrund der extremen geografischen Bedingungen einzigartige Lebensformen hervorgebracht und sind unter anderem Heimat der seltenen Berggorillas.Die eisigen Höhen Afrikas sind ein Refugium für eine Vielzahl faszinierender Tierarten. So leben in den nebligen Hochländern auch die letzten Schwarzen Leoparden und Äthiopischen Wölfe.

      Afrika ist die Mutter aller Kontinente, der Urkontinent, der vor 100 Millionen Jahren in die heutigen einzelnen Erdteile zerfiel. Drei Faktoren haben die Entwicklung des Lebens in Afrika bestimmt. Zum einen hat sich die massive afrikanische Landmasse, die von Ozeanen umgeben ist und sich zu beiden Seiten des Äquators erstreckt, nicht weiter verschoben. Zum Zweiten blieb der Kontinent von Eiszeiten und anderen zerstörerischen Einwirkungen verschont. Und schließlich vollzogen sich die klimatischen und geologischen Veränderungen nur langsam. Daher konnten Tiere und Pflanzen im Verlauf von Millionen von Jahren in Afrika besser gedeihen als auf jedem anderen Kontinent. Und so steht Afrika für Artenreichtum und faszinierende Vielfalt der Natur.

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      Samstag, 13.11.10
      12:20 - 13:05 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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