• 14.11.2010
      14:00 Uhr
      ARTE Reportage Frankreich 2010 | arte
       

      Themen:

      • Simbabwe: Mugabes armes Land
      • Afghanistan: Vorne sterben die Marines
      • Gegen den Strich - Courrier International

      Sonntag, 14.11.10
      14:00 - 14:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Simbabwe: Mugabes armes Land
      • Afghanistan: Vorne sterben die Marines
      • Gegen den Strich - Courrier International

       
      • Simbabwe: Mugabes armes Land

      Was das schon Altersstarrsinn oder noch immer nur sturer Machtinstinkt des alten Diktators: Im Januar 2008 lehnte Robert Mugabe, der Präsident Simbabwes, zuerst jede Hilfe von außen ab, als die Menschen seines Landes an der Cholera starben. Schließlich erlaubte er unter anderem den französischen Roten Kreuz zu helfen.
      4000 starben, über 100 000 Männer, Frauen und Kinder erkrankten an der Cholera. Es war wie eine erneute Heimsuchung eines ohnehin schon schwer geprüften Landes: Regiert von einem Präsidenten, der das Land während seiner Amtzeit 30 Jahre lang systematisch in den Ruin trieb und sich selbst daran bereicherte.
      Journalisten sind nicht willkommen in Mugabes Land. Unseren Reportern ist es dennoch gelungen, mit der Unterstützung des Roten Kreuzes, nach Simbabwe einzureisen. Es ist ihnen auch gelungen, stets überwacht und behindert von den Schergen der Macht, uns einen kleinen Einblick ist den Alltag der Menschen in Simbabwe zu ermöglichen. Ohne internationale Hilfe, so viel ist klar, würden sie wohl kaum überleben können.

      • Afghanistan: Vorne sterben die Marines

      Die Griffin-Base ist ein vorgezogener Posten der Marines in der Provinz Helmand mitten im Gebiet der Taliban. Vor drei Monaten eroberten die US-Soldaten das Dorf - nach 10 Jahren zähen Widerstands. Drei Wochen lang lebte unser Reporter Paul Comiti mit den Marines teilte mit ihnen ihren Alltag an der Front.
      Sie riskieren jeden Tag ihr Leben im Kampf gegen den Feind - gegen einen Feind, der sich in vielerlei Masken vor ihnen verbirgt und sie mit den Mitteln der Partisanen gekämpft: Minen und Sprengsätze hindern die hochgerüsteten Marines jeden Tag, wenn sie auf Patrouille fahren. Die Angriffe der Taliban scheinen aus dem Nirgendwo zu kommen. Wer für die Regierung in Kabul ist und wer sie bekämpft, dass ist schwer herauszufinden. Die Taliban scheinen sich kaum erkennbar unter die wenigen Dorfbewohner zu mischen, die noch geblieben sind.
      Unser Reporter ist « embedded » gewesen in diesen drei Wochen, kontrolliert von den Presseoffizieren in der Etappe. Aber es ist ihm gelungen das Vertrauen der Soldaten zu gewinnen und ihrer Vorgesetzten, hier an der Front. In seiner Reportage zeigt er uns, wie mühsam und wie wenig aussichtsreich der Kampf gegen die Taliban zu sein scheint - und wie wenig die militärischen Mittel der High-Tech-Armee auszurichten vermögen gegen die Taliban-Partisanen.

      • Gegen den Strich - Courrier International

      Jeden ersten Samstag im Monat zeigt ARTE Reportage in der Rubrik Gegen den Strich die Karikaturen der Weltpresse zu einem aktuellen Thema: Witzig, böse, zum Lachen und zum Weinen - so sind sie eben, die besten Karikaturisten der internationalen Zeitungen und Zeitschriften. Eine Partnerschaft mit der Zeitschrift Courrier International .

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      Sonntag, 14.11.10
      14:00 - 14:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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