• 17.02.2010
      23:35 Uhr
      KurzSchluss - Das Magazin Schwerpunkt Berlinale | arte
       

      Porträts:

      • Europäischer Filmpreis: "Prix UIP"
      • Berlinale Talent Campus

      Kurzfilme:

      • Jade

      Großbritannien 2009

      • Die Entschuldigungs-Hotline

      Großbritannien 2007 (The Apology Line)

      • Schwarzer Tee

      Frankreich 2008 (Thé noir)

      Mittwoch, 17.02.10
      23:35 - 00:25 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Porträts:

      • Europäischer Filmpreis: "Prix UIP"
      • Berlinale Talent Campus

      Kurzfilme:

      • Jade

      Großbritannien 2009

      • Die Entschuldigungs-Hotline

      Großbritannien 2007 (The Apology Line)

      • Schwarzer Tee

      Frankreich 2008 (Thé noir)

       

      Porträts:

      • Europäischer Filmpreis: "Prix UIP"

      Die Europäische Filmakademie (EFA) hat mit dem Verleiher UIP ("United International Pictures") einen wichtigen Sponsor verloren. Der "Prix UIP" für den besten Kurzfilm, der wichtigste Kurzfilmpreis Europas, ist somit Geschichte. Fällt die finanzielle Dotierung weg, so bleibt wie bei den Preisträgern der anderen Academy-Kategorien Ruhm und Ehre für die Nominierten und den Preisträger.

      • "Berlinale Talent Campus"

      Eine kreative Plattform, die den Filmnachwuchs mit Profis zusammenbringen soll: Auch 2010 findet der renommierte "Berlinale Talent Campus" parallel zur Berlinale statt. An der Akademie nehmen mehr als 350 Teilnehmer teil und besuchen dort das einwöchige Programm mit Workshops und Vorträgen, die von den Besten der Branche gehalten werden. Wer kann am "Berlinale Talent Campus" teilnehmen? Und wie geht es hinter den Kulissen zu?

      Kurzfilme:

      • Jade

      Jade ist jung und impulsiv. Aus ihrem selbst verschuldeten Dilemma versucht sie herauszufinden, doch bald wird klar, dass es überhaupt keinen Ausweg gibt. Stimmungsvoller Film, der fast ohne Dialoge auskommt.

      Regisseur Daniel Elliott wurde 1971 in England geboren. Er studierte Film an der University of Northumbria in Newcastle. Nach seinem Abschlussfilm "Getting There" entstand sein nächster Film "Fender Bender" 2003 in Estland. "The Making of Parts" gewann 2006 den "Prix UIP" bei den Filmfestspielen von Venedig. "Jade" gewann bei den Berlinale Shorts 2009 den Silbernen Bären.

      • Die Entschuldigungs-Hotline

      In der Kurzdokumentation lädt eine ganze Nation ihre Schuld auf einem Anrufbeantworter ab. Zusammen mit Mattias Nybergs anonym anmutenden Beobachtungen durch die Kamera ergibt sich ein cineastisches Porträt der Moral Großbritanniens, die sich auf einen Großteil der Welt übertragen lässt. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass den Menschen überall das Gleiche leidtut ...
      Die Basis für den Film bildet ein gleichnamiges Kunstprojekt. Zusammen mit William Bridges schaltete der Filmemacher James Lees eine gebührenfreie Nummer, unter der sich jeder, der es wollte, für alles Mögliche anonym entschuldigen konnte. Innerhalb von sechs Monaten sammelten die Künstler einige Tausend Nachrichten, die später als Grundlage für den Kurzfilm dienten. Die Authentizität der gespeicherten Beichten und Geständnisse verleiht dem Film seinen dokumentarischen Charakter. Zusammen mit den kunstvollen Bildern ist ein sehens- und hörenswerter Kurzfilm entstanden.

      Geboren in den Midlands, spielte James Lees zunächst Theater und führte dort Regie, bis er sich dem Film zuwendete. Inzwischen erntet er Nominierungen und Preise als freiberuflicher Regisseur und Produzent in seiner eigenen Firma "The Hobo Film Company".

      • Schwarzer Tee

      Der Protagonist hält einen komplett paranoiden Vortrag über die Befürchtungen, die eine einfache Tasse Tee bei ihm hervorruft. So wird klar, dass selbst die harmlosesten Dinge des Alltags zu einer Quelle schrecklicher Ängste werden können. Andererseits scheinen seine Überlegungen wie ein Schutzschild gegen die reell existierenden Bedrohungen seiner Umwelt zu wirken. Wenn sein Verstand ihm also befiehlt, sich von seiner Wahnvorstellung zu befreien, wie wird er dann in der Wirklichkeit zurechtkommen?

      Serge Elissalde wird 1962 im französischen Besançon geboren. Er studiert Kunst auf Lehramt an der Universität in Bordeaux. Im Anschluss unterrichtet er zwei Jahre lang, erst in Toulouse, dann in Lille. Doch er findet im Lehrerdasein keine Erfüllung und entscheidet daher, ins kalte Wasser zu springen und sich selbst die Techniken des Animationsfilms anzueignen. Er begibt sich nach Paris und stellt 1990 seinen ersten Kurzfilm "Der Straßenfeger" her - der Anfang einer steilen Karriere, die bis heute anhält. Außer diesem Film waren noch zwei weitere Filme von Serge Elissalde in "KurzSchluss - Das Magazin" zu sehen - "Raoul und Jocelyne" (2000) und "Der Mann im Mond" (2006).

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      Mittwoch, 17.02.10
      23:35 - 00:25 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

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