• 19.02.2010
      21:45 Uhr
      Wallander: Die falsche Fährte Fernsehfilm Schweden / Großbritannien / Deutschland 2008 | arte
       

      Entsetzt muss Kommissar Wallander miterleben, wie eine 15-Jährige sich vor seinen Augen verbrennt. Während die schockierenden Bilder dieses Suizids ihm noch vor Augen stehen, bekommt er zwei Morde zu ermitteln ...

      Freitag, 19.02.10
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo HD-TV

      Entsetzt muss Kommissar Wallander miterleben, wie eine 15-Jährige sich vor seinen Augen verbrennt. Während die schockierenden Bilder dieses Suizids ihm noch vor Augen stehen, bekommt er zwei Morde zu ermitteln ...

       

      Stab und Besetzung

      Kurt Wallander Kenneth Branagh
      Anne-Britt Hoglund Sarah Smart
      Lisa Holgersson Sadie Shimmin
      Svedberg Tom Beard
      Martinsson Tom Hiddleston
      Nyberg Richard McCabe
      Povel Wallander David Warner
      Linda Wallander Jeany Spark
      Mats Ekholm Joseph Chance
      Gertrude Polly Hemingway
      Wetterstedt Malcolm Tierney
      Arne Carlmann Lars Humble
      Lars Magnusson John Mc Enery
      Hugo Sandin Michael Culver
      Regie Philip Martin
      Drehbuch Richard Cottan
      Kamera Anthony Dod Mantle
      Musik Martin Phipps

      Wallander ist geschockt: Eine völlig verängstigte junge Frau, die sich in einem Rapsfeld versteckt hält, übergießt sich vor seinen Augen mit Benzin und zündet sich an. Welches Motiv brachte die 15-Jährige nur dazu, sich auf solch grausame Weise umzubringen? Die bohrende Frage beschäftigt den Kommissar auch noch, als er schon den nächsten Fall klären soll. Gustav Wetterstedt, ehemaliger Justizminister, wird vor seiner Strandvilla erschlagen und skalpiert. Nachdem kurz darauf der wohlhabende Kunsthändler Arne Carlmann auf die gleiche Weise ermordet wird, drängt sich die Vermutung auf, es handele sich um einen Serientäter.
      Gegen seinen Willen muss Wallander deshalb mit einem Profiler kooperieren. Der ehrgeizige, junge Mats Ekholm erklärt dem Kommissar, er müsse nach einem Täter suchen, der sich im Alltag völlig unauffällig verhält. Von diesem hilfreichen Ratschlag ist Wallander ebenso begeistert wie von der Aussicht, seinem mürrischen Vater Povel, zu dem er kein gutes Verhältnis hat, einen Geburtstagsbesuch abzustatten.
      Die erste heiße Spur ergibt sich durch einen Hinweis des versoffenen Ex-Reporters Lars Magnusson: Als investigativer Journalist versuchte er nachzuweisen, dass Wetterstedt und Carlmann in eine Affäre mit minderjährigen Prostituierten verstrickt waren. Doch die ehrenwerten Herren wurden von dem inzwischen pensionierten Vizepolizeichef Hugo Sandin gedeckt.
      Der nächste Mord passt merkwürdigerweise nicht ganz ins bisherige Muster: Das Opfer ist kein Prominenter; außerdem wurde es nicht nur skalpiert, ihm wurden auch die Augen verätzt. Durch Magnussons Hinweis, die Skalpierungen könnten der Rettung einer anderen Seele dienen, kommt Wallander der Verdacht, dass er die falsche Fährte verfolgt.

      Henning Mankell, 1948 in Stockholm geboren, ist Theaterregisseur und Schriftsteller. Seine Kriminalromane wurden allein in seinem Heimatland über dreieinhalb Millionen Mal verkauft und bislang in über 30 Sprachen, sogar ins Japanische, übersetzt. Die Berühmtheit des Skandinaviers basiert auf der Figur des charismatischen Ermittlers Kurt Wallander. Entsprechend erfolgreich war in Deutschland schon vor fünf Jahren die 13-teilige Verfilmung der Wallander-Krimis mit Krister Henriksson in der Titelrolle. Nun hat der für seine Shakespeare-Darstellungen berühmte Kenneth Branagh sich an eine Neuinterpretation der Kultfigur gewagt.
      Das ist ein Gipfeltreffen der besonderen Art, denn der Gegensatz zwischen dem Energiebündel Branagh und dem notorisch übermüdeten Wallander, der sich mit viel Kaffee über den Tag rettet, könnte kaum größer sein. Als Meister der minimalen Gesten spielt der in Belfast geborene Wahlengländer den schwedischen Kommissar mit britischer Zurückhaltung. Dank einer präzise getimten Spannungsdramaturgie sind die neuen Wallander-Adaptionen ein Highlight für Krimifans.
      Mehr Infos kurz vor Ausstrahlung der Sendung unter: www.arte.tv/serien

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      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
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