• 17.02.2018
      16:40 Uhr
      ARTE Reportage Reportage Frankreich 2018 | arte
       

      Mexiko: Den Weg verloren
      Ruben Figueroa sucht nach den Spuren derer, die verschwanden auf dem Weg in eine bessere Zukunft in den USA …

      Simbabwe: Viel versprochen
      Der Diktator gestürzt, das Land in Ruinen: Wie leben die Simbabwer heute, nach 37 Jahren stets enttäuschter Hoffnungen auf eine bessere Zukunft?

      Samstag, 17.02.18
      16:40 - 17:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Mexiko: Den Weg verloren
      Ruben Figueroa sucht nach den Spuren derer, die verschwanden auf dem Weg in eine bessere Zukunft in den USA …

      Simbabwe: Viel versprochen
      Der Diktator gestürzt, das Land in Ruinen: Wie leben die Simbabwer heute, nach 37 Jahren stets enttäuschter Hoffnungen auf eine bessere Zukunft?

       
      • Mexiko: Den Weg verloren

      Ruben Figueroa sucht nach den Spuren derer, die verschwanden auf dem Weg in eine bessere Zukunft in den USA …
      Der Mann kennt die Schicksale und die Wege der Verlorenen, denn Ruben war selber einmal ein Illegaler aus Mexiko, der sein Glück versuchen wollte in den USA. Er entschloss sich, die Suche nach verschwundenen Migranten zu seiner Lebensaufgabe zu machen – im Auftrag ihrer Familien, finanziert durch Spenden. Jedes Jahr verschwinden zehntausende Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder auf der Flucht vor Armut und Kriminalität in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala, irgendwo auf dem Weg. Viele Familien hören jahrelang nichts von ihnen, wissen weder, ob sie es ins Traumland USA geschafft haben, noch ob sie scheiterten oder vielleicht sogar tot sind.
      Ruben findet ihre Spuren: Manchmal ihre Gräber, manchmal Überlebende – Frauen, die von den Kartellen in die Prostitution gezwungen wurden, irgendwo in einem geschlossenen Haus im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, Männer die sich nicht mehr nach Hause trauen, weil sie auf dem Weg ins gelobte Land gescheitert sind. ARTE-Reporter haben Ruben über ein Jahr begleiten dürfen.

      • Simbabwe: Viel versprochen

      Der Diktator gestürzt, das Land in Ruinen: Wie leben die Simbabwer heute, nach 37 Jahren stets enttäuschter Hoffnungen auf eine bessere Zukunft?
      Ende November 2017 musste der greise und hinfällige Robert Mugabe nach 37 Jahren endlich weichen, der Militärputsch eines seiner Getreuen, Emerson Mnangagwa, zwang ihn aus dem Amt. In sechs Monaten sollen die Bürger von Simbabwe eine neue Regierung wählen. Aber die Zukunft des ausgeplünderten Landes steht in den Sternen. Die große Landreform Robert Mugabes zu Beginn dieses Jahrhunderts, die Neuverteilung der Erde zwischen weißen und schwarzen
      Farmern, sie wurde in einer Weise „durchgezogen“, die die Landwirtschaft ruinierte und die Bevölkerung in neue Armut stürzte. Heute sind 90% der Simbabwer arbeitslos, und es gibt kein Geld mehr im Land. Eine ARTE-Reporterin berichtet über den Alltag der Menschen auf dem Land.

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      Samstag, 17.02.18
      16:40 - 17:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

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