• 11.02.2018
      18:25 Uhr
      Rattle dirigiert Bartok Mit den Berliner Philharmonikern - Schwerpunkt: Musiker im Exil | arte
       

      Sir Simon Rattle dirigiert Bela Bartok. Auf dem Programm steht das "Konzert für Orchester" ein Musikstück der klassischen Moderne. Bartok komponierte es 1943 kurz nach seiner Flucht aus Ungarn in die USA. Ein Jahr später wurde das Stück vom Boston Symphony Orchestra unter Sergej Kussewitzky mit großem Erfolg uraufgeführt. Kussewitzky hatte das Stück in Auftrag gegeben und nicht zuletzt dadurch für ein Glanzlicht in Bartoks letzten Lebensjahren gesorgt. Das "Konzert für Orchester" ist eine von Bartoks beliebtesten Kompositionen.

      Sonntag, 11.02.18
      18:25 - 19:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Sir Simon Rattle dirigiert Bela Bartok. Auf dem Programm steht das "Konzert für Orchester" ein Musikstück der klassischen Moderne. Bartok komponierte es 1943 kurz nach seiner Flucht aus Ungarn in die USA. Ein Jahr später wurde das Stück vom Boston Symphony Orchestra unter Sergej Kussewitzky mit großem Erfolg uraufgeführt. Kussewitzky hatte das Stück in Auftrag gegeben und nicht zuletzt dadurch für ein Glanzlicht in Bartoks letzten Lebensjahren gesorgt. Das "Konzert für Orchester" ist eine von Bartoks beliebtesten Kompositionen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Torben Jacobsen
      Orchester Berliner Philharmoniker
      Komposition Bela Bartók
      Dirigent Sir Simon Rattle

      Sir Simon Rattle dirigiert Bela Bartok. Auf dem Programm steht das "Konzert für Orchester", eines der am brillantesten instrumentierten Musikstücke der klassischen Moderne. Bartok komponierte es 1943 im Alter von 62 Jahren, kurz nach seiner Flucht aus Ungarn in die USA. Ein Jahr später wurde das Stück vom Boston Symphony Orchestra unter Sergej Kussewitzky mit großem Erfolg uraufgeführt.

      Kussewitzky hatte das Stück auch bei dem durch Krankheit geschwächten Komponisten in Auftrag gegeben, und nicht zuletzt dadurch für ein Glanzlicht in Bartoks letzten Lebensjahren gesorgt. Das "Konzert für Orchester" ist eine von Bartoks beliebtesten Kompositionen - ein Meisterwerk voller Schmerz, Sehnsucht, Hoffnung, angefüllt mit Wahrheit bis zum Rande.

      Musik Deutschland 2017

      • Schwerpunkt: Musiker im Exil

      Die Symphonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak ist das zentrale Werk des Abschlusskonzerts der diesjährigen Folle Journée. Der Komponist verließ 1892 seine tschechische Heimat, um das National Conservatory of Music in New York zu leiten. Es spielt das Ural Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Dmitri Liss. Neben Dvorak stehen unter anderem Werke von Rachmaninow und Verdi auf dem Programm. Anschließend interpretieren die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle Bela Bartoks „Konzert für Orchester" im Festspielhaus Baden-Baden. Bartok komponierte es 1943 kurz nach seiner Flucht aus Ungarn in die USA. Es folgt ein Konzertfilm mit Interviews der Pianistin und Komponistin Gabriela Montero, die 2017 in einem der schönsten Konzertsäle der Welt gastierte: dem Teatro del Lago in Frutillar, Chile. Sie spielt ihre Komposition „Latin Concerto“. Die 1970 in Caracas geborene Musikerin lebt in den USA und kehrt aufgrund der repressiven Politik in Venezuela nicht in ihr Heimatland zurück. Zum Abschluss zeigt ARTE ein Porträt des Musikers Artur Schnabel. Er lebte in Wien und später in Berlin, wo er sich als Pianist und Komponist etablierte. 1933 wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins Exil gezwungen. Artur Schnabel, der der Nachwelt vor allem als Pianist in Erinnerung geblieben ist, war auch ein eminenter Komponist, dessen Werk vor allem von Schönberg inspiriert ist.

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