• 20.01.2018
      06:50 Uhr
      Die unsichtbare Macht der Mikroben Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Vom winzigsten Insekt bis zum Menschen gibt es kein Lebewesen auf der Welt, das nicht von Bakterien besiedelt ist. Die Wissenschaft beginnt heute, ihre komplexe Rolle zu verstehen. Ohne Bakterien würden der menschliche Verdauungsapparat, das Immun- und sogar das Fortpflanzungssystem nicht funktionieren. Einige Forscher betrachten Bakterien gar als treibende Kraft der Evolution. Wie groß ist die unsichtbare Macht der Mikroben?

      Samstag, 20.01.18
      06:50 - 07:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Vom winzigsten Insekt bis zum Menschen gibt es kein Lebewesen auf der Welt, das nicht von Bakterien besiedelt ist. Die Wissenschaft beginnt heute, ihre komplexe Rolle zu verstehen. Ohne Bakterien würden der menschliche Verdauungsapparat, das Immun- und sogar das Fortpflanzungssystem nicht funktionieren. Einige Forscher betrachten Bakterien gar als treibende Kraft der Evolution. Wie groß ist die unsichtbare Macht der Mikroben?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stéphane Bégoin

      Pest, Typhus oder Tuberkulose: Durch Bakterien verursachten Krankheiten sind im Laufe der Geschichte unzählige Menschen zum Opfer gefallen. Doch nur etwa ein Prozent der bekannten Bakterien sind krankheitserregend. Bakterien und andere Mikroorganismen sind überall: im Boden, im Wasser und in der Luft. „Die unsichtbare Macht der Mikroben” befasst sich mit Bakterien, die sich im Körper anderer Lebewesen tummeln – von winzigen Insekten bis hin zu Säugetieren wie dem Menschen.

      Im menschlichen Körper befinden sich zehnmal so viele Bakterien wie Zellen, und die Wissenschaft beginnt heute zu verstehen, warum. Denn ohne diese winzigen Mitbewohner würde vieles nicht funktionieren. Dank der Symbiose mit Bakterien kann der vor Hawaii lebende Zwergtintenfisch von innen heraus leuchten und sich gegen Fressfeinde behaupten; ein Meereswurm vor der Küste Elbas kann sich ernähren, ohne einen Verdauungsapparat zu besitzen, und eine Wespenart pflanzt sich mit Hilfe einer Bakterie eingeschlechtlich fort.

      Seit einigen Jahren beschäftigen sich Forscher verstärkt mit Bakterien, die andere Lebewesen besiedeln. Dabei kamen sie zu einigen bahnbrechenden Erkenntnissen über den Menschen und seine Entwicklung. Bakterien könnten bei der Evolution und der Entstehung der Arten eine viel größere Rolle gespielt haben als bisher angenommen – eine Untersuchung der unsichtbaren Macht der Mikroben.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 04.12.2020