• 12.05.2021
      22:15 Uhr
      Novela negra - Krimis aus Lateinamerika Griechenland 2020 | arte
       

      Die Dokumentation beschreibt ein Genre, das Roman, Politgeschichte und kriminalistische Ermittlung zusammenführt. Der Film zeigt, wie eine neue Generation lateinamerikanischer Autoren in der Spannungsliteratur die ideale Form gefunden hat, um die politische Vergangenheit und Gegenwart ihrer Länder aufzuarbeiten. Kriminalromane aus Lateinamerika - von Mexiko bis Argentinien und von Kuba über Peru bis nach Chile - bieten eine Reise durch die Geschichte des Kontinents ebenso wie durch die der jeweiligen Länder und erschließen dem internationalen Publikum eine der lebendigsten des dortigen literarischen Schaffens.

      Mittwoch, 12.05.21
      22:15 - 23:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Die Dokumentation beschreibt ein Genre, das Roman, Politgeschichte und kriminalistische Ermittlung zusammenführt. Der Film zeigt, wie eine neue Generation lateinamerikanischer Autoren in der Spannungsliteratur die ideale Form gefunden hat, um die politische Vergangenheit und Gegenwart ihrer Länder aufzuarbeiten. Kriminalromane aus Lateinamerika - von Mexiko bis Argentinien und von Kuba über Peru bis nach Chile - bieten eine Reise durch die Geschichte des Kontinents ebenso wie durch die der jeweiligen Länder und erschließen dem internationalen Publikum eine der lebendigsten des dortigen literarischen Schaffens.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Andreas Apostolides

      "Novela negra - Krimis aus Lateinamerika" erzählt, wie sich Romanautoren der Spannungsliteratur zugewandt haben, um die finstersten Kapitel ihres Kontinents aufzuarbeiten. Die Dokumentation porträtiert diese neue Schriftstellergeneration, die - verpackt in spannende Kriminalromane - Diktatur, Korruption, Verbrechen und Globalisierung anprangert und die jüngere Geschichte der südamerikanischen Gesellschaften auf sehr einprägsame Weise schildert.

      Das Kamerateam besucht renommierte KrimiautorInnen in fünf Städten: Leonardo Padura in Havanna, Luis Sepúlveda in Santiago de Chile, Paco Ignacio Taibo II in Mexiko-Stadt, Santiago Roncagliolo in Lima, Guillermo Orsi und Claudia Piñeiro in Buenos Aires.

      Anhand ihrer Erzählungen und Romanfiguren lassen sich radikale zeitgeschichtliche Entwicklungen in Südamerika hautnah nachvollziehen. Der mit vielen Preisen ausgezeichnete Filmemacher Andreas Apostolides - selbst auch Krimiautor - geht diesem literarischen Genre auf den Grund, um Strukturen und Funktionsweise der südamerikanischen Gesellschaften besser zu verstehen.

      Mit den "Novelas negras" im Gepäck unternimmt diese Dokumentation eine Reise von Mexiko bis Argentinien, von Kuba über Peru bis nach Chile und erzählt mit vielen Krimizitaten sowie mit Archiv und Neudreh reich bebildert von historischen Ereignissen, Widerstand und Überleben sowie von gesellschaftlichen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte auf dem lateinamerikanischen Kontinent.

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