• 27.04.2021
      05:00 Uhr
      Andris Nelsons dirigiert Antonin Dvorak Deutschland 2017 | arte
       

      2018 wird Andris Nelsons - nach Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy - als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte er mit seiner Ehefrau, der Sopranistin Kristine Opolais ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonin Dvorak enthielt.

      Dienstag, 27.04.21
      05:00 - 06:05 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo

      2018 wird Andris Nelsons - nach Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy - als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte er mit seiner Ehefrau, der Sopranistin Kristine Opolais ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonin Dvorak enthielt.

       

      Andris Nelsons ist kein Unbekannter in Leipzig. Seit 2011 dirigierte er das Gewandhausorchester in acht Konzerten. 2018 wird er schließlich - nach Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy - als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt.

      Bereits im Mai 2017 stellte er ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonin Dvorak enthielt. Der junge Dvorak hielt sich mühsam als Bratscher in Prager Tanzkapellen und Theaterorchestern über Wasser. Hautnah erlebte Dvorak den Opernkomponisten und Kapellmeister Smetana, der eine zentrale Figur im Prager Musikleben der 1860er und 70er-Jahre war, und spielte unter seinem Dirigat beispielsweise die Uraufführung der Oper "Dalibor" (1868).

      Unter diesen Eindrücken begann Dvorak Volksliedsammlungen zu studieren. Darauf gründend entwickelte er seine eigene musikalische Sprache, die wesentlich zum Erfolg der tschechischen Nationalmusik beitrug. Im Programm folgen der Konzertouvertüre "Otello" Ausschnitte aus Dvoraks Oper "Rusalka" und eine der "Zigeunermelodien" sowie eine Arie aus Smetanas "Dalibor". Den Vokalpart übernimmt Kristine Opolais. Sie gilt als ausgewiesene Expertin im slawischen Opernrepertoire, seit sie 2010 bei Martin Kusejs Münchner "Rusalka"-Inszenierung für die erkrankte Anna Netrebko einsprang und von da an als ultimative Sängerdarstellerin für die Partie der "Rusalka" erkannt wurde. Mit diesem Konzert gibt sie ihr Leipziger Debüt.

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