• 12.04.2021
      22:00 Uhr
      Höhenkoller Spielfilm USA 1977 (High Anxiety) | arte
       

      Urkomische Parodie von Mel Brooks auf die Filme des Regie-Genies Alfred Hitchcock: Ein unter Höhenangst leidender Psychiater übernimmt die Leitung einer Nervenklinik. Dort kommt er verbrecherischen Machenschaften auf die Schliche. Seine Gegner, darunter eine sadistische Oberschwester, trachten ihm fortan nach dem Leben.

      Montag, 12.04.21
      22:00 - 23:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Urkomische Parodie von Mel Brooks auf die Filme des Regie-Genies Alfred Hitchcock: Ein unter Höhenangst leidender Psychiater übernimmt die Leitung einer Nervenklinik. Dort kommt er verbrecherischen Machenschaften auf die Schliche. Seine Gegner, darunter eine sadistische Oberschwester, trachten ihm fortan nach dem Leben.

       

      Stab und Besetzung

      Dr. Richard H. Thorndyke Mel Brooks
      Victoria Brisbane Madeline Kahn
      Oberschwester Diesel Cloris Leachman
      Dr. Charles Montague Harvey Korman
      Brophy Ron Carey
      Professor Lilloman Howard Morris
      Dr. Philip Wentworth Dick Van Patten
      Regie Mel Brooks
      Drehbuch Mel Brooks
      Ron Clark
      Rudy De Luca
      Barry Levinson
      Produktion Crossbow Productions
      Mel Brooks
      Kamera Paul Lohmann
      Schnitt John C. Howard
      Musik John Morris

      Komödien-Gigant Mel Brooks präsentiert mit seinem Film "Höhenkoller" eine parodistische Sammlung von Motiven, die nur zu bekannt sind aus den Erfolgsfilmen des Meister-Regisseurs Alfred Hitchcock: Da findet sich beispielsweise die Klinik aus "Ich kämpfe um dich", die hier titelgebende Höhenangst aus "Vertigo - Aus dem Reich der Toten", die berühmte Duschmordszene aus "Psycho" (wenn auch weniger tödlich), ein hintersinnig abgekürzter Mittelname wie in "Der unsichtbare Dritte", außerdem kotende Tauben, Raben und Möwen statt hackender Krähen aus "Die Vögel" und natürlich eine unvermeidliche Blondine in Gefahr; des Weiteren eine sadistische Oberschwester, ein schmerzversessener Irrenarzt und ein leidenschaftlicher Killer mit Zahnspange.

      Die Nervenheilanstalt, in welcher der Nobelpreisträger Dr. Richard Harpo Thorndyke neuerdings die Leitung innehat, birgt so manches Geheimnis. Welche Geheimnisse genau, das ist letztlich gar nicht so wichtig. Wie bei Hitchcock genügt ein sogenannter "MacGuffin", eine rätselhafte Beliebigkeit, um die Handlung in Gang zu halten und voranzutreiben, hier in immer wahnwitzigere Kapriolen und Absurditäten.

      An der Parodie, die zugleich eine liebevolle Verbeugung und Hommage darstellt, wirkte Albert Whitlock mit, verantwortlich für die Spezialeffekte einiger originaler Alfred-Hitchcock-Filme. "Höhenkoller" erhielt 1978 zwei Golden-Globe-Nominierungen.

      Der 1926 in Brooklyn, New York City, als Melvin Kaminsky geborene Mel Brooks hat sich insbesondere durch bei Kritik und Publikum beliebte Parodien auf bekannte kommerzielle Filme einen Namen gemacht. Er schrieb, inszenierte und produzierte viele solcher Filme und trat auch selbst als Schauspieler auf. Mel Brooks gewann mit mehreren Grammys, Tony Awards, Emmys und einem Oscar vier der wichtigsten Auszeichnungen der US-Unterhaltungsbranche.

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