• 05.03.2021
      16:00 Uhr
      Der Ruf des hohen Nordens Frankreich 2020 | arte
       

      Westlich des Yukon, im arktischen kanadischen Norden, begibt sich der französische Philosoph Philippe Simay auf die Spuren der Goldrauschpioniere und des Schriftstellers Jack London. In deren Fußstapfen zu treten, ist für Simay nicht nur ein Kindheitstraum: Er will seine Vorstellungen mit der Wirklichkeit dieser legendenreichen Region vergleichen, in der einst Glücksritter, Abenteuerlustige und Naturliebhaber aufeinandertrafen. Welche Versprechen, welche Hoffnungen und welche Schicksale bergen die nordischen Eiswüsten heute noch?  Wie verändert der Mensch die Wildnis - und die Wildnis den Menschen?

      Freitag, 05.03.21
      16:00 - 16:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Westlich des Yukon, im arktischen kanadischen Norden, begibt sich der französische Philosoph Philippe Simay auf die Spuren der Goldrauschpioniere und des Schriftstellers Jack London. In deren Fußstapfen zu treten, ist für Simay nicht nur ein Kindheitstraum: Er will seine Vorstellungen mit der Wirklichkeit dieser legendenreichen Region vergleichen, in der einst Glücksritter, Abenteuerlustige und Naturliebhaber aufeinandertrafen. Welche Versprechen, welche Hoffnungen und welche Schicksale bergen die nordischen Eiswüsten heute noch?  Wie verändert der Mensch die Wildnis - und die Wildnis den Menschen?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Matthieu Maillet

      Der französische Philosoph Philippe Simay reist in den arktischen kanadischen Norden, um auf einer historischen Goldsucher-Route von Whitehorse nach Old Crow zu wandern. Über 1.500 Kilometer läuft er durch das legendenträchtige Gebiet, das vom Schriftsteller Jack London (1876 - 1916) so eindringlich beschrieben wurde und noch heute zugleich beängstigt und fasziniert. Auf seiner Reise trifft er die Helden seiner Kindheitsfantasien: Goldsucher, Trapper und Prospektoren und stehen für ihn seit jeher für Abenteuer. In ihrer Gesellschaft lernt Philippe Simay, sich auf die riesige Eiswüste einzulassen, mit dem Winter eins zu werden und die komplexe Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und der Natur zu verstehen. Die natürlichen Ressourcen werden teils geschützt, teils ausgebeutet.
      Wie verändert die Wildnis die Menschen, die dort leben? Und wie hält die Natur den aggressiven menschlichen Eingriffen stand? Gestützt auf seine persönlichen Erfahrungen teilt der Philosoph seine Überlegungen zur Macht der Natur in dieser einzigartigen Region.

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