• 07.02.2021
      17:30 Uhr
      Ein Deutsches Requiem - Johannes Brahms Frankreich/Schweiz 2021 | arte
       

      Ohne Publikum und auf Abstand spielen und singen die Philharmonia Zürich und die Chöre der Oper Zürich dieses groß angelegte Werk auf der Bühne, im Zuschauerraum und in den Logen. Den Taktstock führt der designierte Generalmusikdirektor des Hauses, Gianandrea Noseda.

      Sonntag, 07.02.21
      17:30 - 19:10 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      VPS 16:55
      Stereo

      Ohne Publikum und auf Abstand spielen und singen die Philharmonia Zürich und die Chöre der Oper Zürich dieses groß angelegte Werk auf der Bühne, im Zuschauerraum und in den Logen. Den Taktstock führt der designierte Generalmusikdirektor des Hauses, Gianandrea Noseda.

       

      Stab und Besetzung

      Konstantin Shushakov Konstantin Shushakov
      Rachel Harnisch Rachel Harnisch
      Dirigent Gianandrea Noseda
      Orchester Philharmonia Zürich
      Chor Chor der Oper Zürich

      Im Zentrum der Texte, die Brahms aus dem Alten und Neuen Testament entnommen hat, steht dieses Trostmotiv. Gerade in diesen Zeiten der Pandemie mit all ihren Einschränkungen für Kunst und Kultur ist das "Deutsche Requiem" auch ein Werk mit großem Symbolcharakter. Ohne Publikum spielen und singen die Philharmonia Zürich und die Chöre der Oper Zürich dieses groß angelegte Werk.

      "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden." Im Zentrum der Texte, die Brahms aus dem Alten und Neuen Testament der Bibel entnommen hat, steht dieses Trostmotiv. Gerade in den Zeiten der andauernden Pandemie mit all ihren Einschränkungen für Kunst und Kultur ist das "Deutsche Requiem" auch ein Werk mit großem Symbolcharakter.

      Das "Deutsche Requiem" machte Johannes Brahms zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Er selbst sagte später über sein Werk: "Ich habe nun Trost gefunden." Das Requiem, das am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt wurde, ist nicht so sehr eine "Missa pro defunctis", eine Messe für Verstorbene nach katholischer Tradition, als vielmehr ein Werk zum Trost der Lebenden.

      Gianandrea Noseda, der ehemalige Musikdirektor des National Symphony Orchestra in Washington, D.C. ist und war Gastdirektor zahlloser Formationen von internationalem Format, unter anderem des London Philharmonic Orchestra, des Israel Philharmonic Orchestra, der Berliner und Wiener Philharmoniker. Der gebürtige Mailänder wird im September 2021 seinen neuen Posten in Zürich antreten.

      Den Solopart übernimmt die schwedische Sopranistin Camilla Tilling. Seit über 20 Jahren ist sie nicht aus der internationalen Opernszene wegzudenken. Von der Sophie ("Der Rosenkavalier") und Pamina "(Die Zauberflöte") in London und New York bis zu Blanche de la Force ("Dialogues des Carmélites"), die Contessa ("Le nozze di Figaro") in Stockholm oder Mélisande ("Pelléas et Mélisande") in Madrid, Dresden oder Helsinki, Camilla Tilling ist auf der ganzen Welt unterwegs und in einem weitgesteckten Repertoire zu Hause. Als Solistin in Brahms' Requiem war sie 2020 unter Bernard Haitink in Amsterdam zu erleben.

      An ihrer Seite der Bariton Konstantin Shushakov, ein ehemaliger Schüler des Izhevsk Music College und der Russischen Akademie für Theaterkunst. Er ist Preisträger des Concours Reine Elisabeth in Brüssel und ist dem Publikum des Opernhauses Zürich ein Begriff als Guglielmo in "Così fa tutte", Marcello in "La Bohème" und Valentin in "Faust".

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