• 29.06.2022
      00:45 Uhr
      Tracks East Identität | arte
       

      Themen:

      • Junge Hoffnung: Die Fans von Poshlaya Molly
      • DOXA, die Stimme der anderen: Ein besseres Russland ist möglich
      • Q-Pop - unmännlich, unkasachisch und ... unpolitisch? Megastars NINETY ONE und Kasachstans neues Selbstverständnis
      • Zwischen Träumen und Traumata: Kunstrefugium im ehemaligen Luxusbordell
      • Voguing in Ungarn: Kreativer Widerstand gegen die Orbán-Diktatur

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 29.06.22
      00:45 - 01:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 00:15

      Themen:

      • Junge Hoffnung: Die Fans von Poshlaya Molly
      • DOXA, die Stimme der anderen: Ein besseres Russland ist möglich
      • Q-Pop - unmännlich, unkasachisch und ... unpolitisch? Megastars NINETY ONE und Kasachstans neues Selbstverständnis
      • Zwischen Träumen und Traumata: Kunstrefugium im ehemaligen Luxusbordell
      • Voguing in Ungarn: Kreativer Widerstand gegen die Orbán-Diktatur

       
      • Junge Hoffnung: Die Fans von Poshlaya Molly

      Die ukrainische Band Poshlaya Molly singt auf Russisch und hat deshalb nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in Russland eine riesige Fangemeinde. Im Rahmen ihrer "Save Ukraine"-Tour macht Poshlaya Molly Halt in Berlin, für ein Soli-Konzert vor ausverkauftem Haus. Vor dem Konzert erzählen junge Fans von ihren Sehnsüchten und Ängsten und sprechen über den Charakter ihrer Generation.

      • DOXA, die Stimme der anderen: Ein besseres Russland ist möglich

      DOXA ist nicht irgendein oppositionelles Medium in Russland – 2017 gegründet, hat es sich zu einer der progressivsten Stimmen im russischen Journalismus entwickelt. Wegen vermeintlicher "Anstiftung Minderjähriger zu illegalen Aktivitäten" - gemeint ist damit die Teilnahme an Protesten - wurden mehrere Journalistinnen und Journalisten aus dem DOXA-Team verhaftet. Darunter auch die 24-jährige Redakteurin Alla Gutnikova. Sie erzählt von ihren Vorstellungen für die Zukunft Russlands.

      • Q-Pop - unmännlich, unkasachisch und ... unpolitisch? Megastars NINETY ONE und Kasachstans neues Selbstverständnis

      Der K-Pop-Boom hat längst eine kasachische Adaption: Seit Mitte der 2010er-Jahre krempelt der Q-Pop - das Q steht für Qazaqstan - Kasachstans Poplandschaft um. Das Genre gilt als beliebteste Musikrichtung unter den Jugendlichen des Landes. Die Pioniere NINETY ONE erreichen mit ihren Musikvideos auf YouTube Aufrufzahlen, die die Einwohnerzahl Kasachstans – 18 Millionen – weit überschreiten. Damit gibt die Boygroup der kasachischen Sprache und der kasachischen Identität eine neue Coolness, ein neues Selbstverständnis. Im exklusiven Interview mit „Tracks“ spricht NINETY ONE über neue Männlichkeitsbilder und den Wandel Kasachstans – einem Land mit einer überdurchschnittlich jungen Bevölkerung.

      • Zwischen Träumen und Traumata: Kunstrefugium im ehemaligen Luxusbordell

      Junge, geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine finden ein extravagantes neues Zuhause mitten in Berlin-Charlottenburg. In den mondänen und kitschigen Räumen eines ehemaligen Luxusbordells leben und arbeiten nun 18 Künstlerinnen und Künstler. Sie bilden das “Ukranian Creative Collective Berlin” (UCC Berlin). Was sie alle eint: Sie wollen weg vom Opfer-Narrativ. Sie sehen ihre Kunst als Empowerment, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. In der neuen Residenz sprechen sie von Träumen, Neuanfängen und davon, wie der Krieg eine ganze Generation ukrainischer Kunst prägt.

      • Voguing in Ungarn: Kreativer Widerstand gegen die Orbán-Diktatur

      Queere Menschen dienen Ungarns Politik als Feindbild. Regierungschef Orbán wurde in seinem Wahlkampf nicht müde, queeres Leben als Bedrohung für die ungarische Bevölkerung darzustellen. 2021 implementierte seine Regierung ein Gesetz, das jegliche Information über Queerness gegenüber Minderjährigen verbietet. Trotzdem kämpfen junge, queere Menschen weiter für Sichtbarkeit und Freiräume. Die Voguing-Szene leistet dabei die vielleicht expressivste und kunstvollste Form des Widerstands. Während der Tanz in anderen Ländern längst nur Lifestyle ist, hat er in Ungarn noch politisches Gewicht. Die Budapester Koryphäen vom "KiKi House of Bandita" geben Einblick in ihre Community und die ungarische Szene.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 29.06.22
      00:45 - 01:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 00:15

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.12.2022