• 28.06.2022
      10:55 Uhr
      Wildes Marokko (1/2) Der grüne Norden | arte
       

      Marokko ist ein facettenreiches Land, das durch verschiedene Naturlandschaften geprägt ist. Sandwüsten und Gebirgsketten bergen unterschiedlichste Lebensräume - und mit ihnen eine reiche und wenig bekannte endemische Artenvielfalt.
      Die zweiteilige Dokumentation spürt diesen Lebenswelten nach. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der 4.200 Meter hohe Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Diese geografische Trennlinie unterteilt auch die zweiteilige Dokumentationsserie.

      Dienstag, 28.06.22
      10:55 - 11:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Marokko ist ein facettenreiches Land, das durch verschiedene Naturlandschaften geprägt ist. Sandwüsten und Gebirgsketten bergen unterschiedlichste Lebensräume - und mit ihnen eine reiche und wenig bekannte endemische Artenvielfalt.
      Die zweiteilige Dokumentation spürt diesen Lebenswelten nach. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der 4.200 Meter hohe Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Diese geografische Trennlinie unterteilt auch die zweiteilige Dokumentationsserie.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Bernhard Rübe

      Im Norden Marokkos fungieren das Rifgebirge und der Mittlere Atlas als Wolkenfänger - und ließen die Region ausgiebig ergrünen. Ausgedehnte Urwälder aus Zedern, Stein- und Korkeichen prägen die Landschaft. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September zu brüten und die nach Süden migrierenden Singvögel auf ihrer Winterreise nach Afrika auf einer Essaouira vorgelagerten Insel abzufangen.

      An der Küste bietet die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich hier jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische.

      Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien ist eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam. Sie beginnen vor Ort mit dem Nisten, denn sie finden hier beste Bedingungen: Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen.

      Drei große Erhebungen fangen die Wolken ein: das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko.
      Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlandes und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere.
      Auch entlang und an den Deltas der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit - nicht selten die Letzten ihrer Art.

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