• 05.06.2022
      03:40 Uhr
      Dokumente, die die Welt bewegen Marie Antoinette: Verräterin oder Opfer? | arte
       

      Das 15. Kind von Maria Theresia und Franz I. Stephan von Lothringen wurde mit 14 Jahren an den späteren König von Frankreich, Ludwig XVI., vermählt, um die Herrschaft der Habsburger und die Allianz zu Frankreich zu stärken. Ihre Regentschaft endet mit der Französischen Revolution, der Verurteilung wegen Hochverrats und mit dem Tod durch das Schafott am 16. Oktober 1793. Die Professorin Christine Lebeau ist zu Gast bei den Historikern des Österreichischen Staatsarchivs Thomas Just und Kathrin Kininger, die sich gemeinsam auf die Suche nach der wahren Rolle der Königin von Frankreich begeben. War sie nun Opfer oder doch Verräterin?

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 05.06.22
      03:40 - 04:05 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Das 15. Kind von Maria Theresia und Franz I. Stephan von Lothringen wurde mit 14 Jahren an den späteren König von Frankreich, Ludwig XVI., vermählt, um die Herrschaft der Habsburger und die Allianz zu Frankreich zu stärken. Ihre Regentschaft endet mit der Französischen Revolution, der Verurteilung wegen Hochverrats und mit dem Tod durch das Schafott am 16. Oktober 1793. Die Professorin Christine Lebeau ist zu Gast bei den Historikern des Österreichischen Staatsarchivs Thomas Just und Kathrin Kininger, die sich gemeinsam auf die Suche nach der wahren Rolle der Königin von Frankreich begeben. War sie nun Opfer oder doch Verräterin?

       

      Die Serie „Dokumente, die die Welt bewegen“ gleicht einer einzigartigen Reise durch die Jahrhunderte und erzählt anhand persönlicher Geschichten von Herrschern und Beherrschten, wie sich Europa in all seiner kulturellen und politischen Vielfalt und Widersprüchlichkeit bis in die Gegenwart entwickelt hat.

      Dass Geschichte von Menschen gemacht wird und nicht einfach „geschieht“, kann man am augenfälligsten bei der Recherche in Archiven erkennen. Dort befindet sich das Gedächtnis einer Gesellschaft, eines Staates. Die zahllosen Dokumente, Urkunden, Bilder und persönlichen Zeugnisse über Krieg und Frieden, soziale Spannungen, innen- und außenpolitische Konflikte lassen längst vergangene Zeiten vor unserem Auge wieder auferstehen. Es gibt kaum einen Ort in Europa, an dem dies so deutlich wird wie im Österreichischen Staatsarchiv. Hier wird in vielen Tausend Dokumenten Europas Geschichte lebendig, vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

      In jeder der zwölf Episoden wird einer konkreten Fragestellung beziehungsweise These nachgegangen, anhand derer das jeweiligen Thema historisch und geografisch verortet wird sowie neue Blickwinkel und Erkenntnisse zutage befördert werden. Essenzieller Bestandteil sind neben den teils völlig unbekannten Dokumenten die lebendigen Diskussionen zwischen den Historikern und den geladenen Gästen sowie eigens angefertigte Paper-cut-out-Animationen.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 05.06.22
      03:40 - 04:05 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.10.2022