• 27.05.2022
      05:00 Uhr
      Tracks Super2morrow | arte
       

      Was wäre, wenn die Zukunft mehr bereithielte als Klimakatastrophen oder den Krieg der Sterne? In der Sondersendung „Super2morrow“ präsentiert Tracks eine XXL-Zukunft mit mehr Möglichkeiten, mehr Köpfchen, mehr Geschlechtergleichheit, mehr Empathie und weniger Rassismus. Eine Zukunft zum Träumen, die Potenziale potenziert und in der das Patriarchat nur noch eine ferne Erinnerung ist - dank 100 Prozent weiblichem Forschergeist.
      Am 20. Mai 2022 gibt es endlich Zukunft für alle!

      Freitag, 27.05.22
      05:00 - 05:40 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Was wäre, wenn die Zukunft mehr bereithielte als Klimakatastrophen oder den Krieg der Sterne? In der Sondersendung „Super2morrow“ präsentiert Tracks eine XXL-Zukunft mit mehr Möglichkeiten, mehr Köpfchen, mehr Geschlechtergleichheit, mehr Empathie und weniger Rassismus. Eine Zukunft zum Träumen, die Potenziale potenziert und in der das Patriarchat nur noch eine ferne Erinnerung ist - dank 100 Prozent weiblichem Forschergeist.
      Am 20. Mai 2022 gibt es endlich Zukunft für alle!

       

      Huntrezz Janos
      Im Metaversum gestaltet die junge Transfrau für sich die ideale Zukunft und findet so einen Weg, dem Rassismus und der Gewalt zu entfliehen, denen sie als Schwarze und LGBT-Person in den USA tagtäglich ausgesetzt ist. Sie selbst bezeichnet sich als „Metaversin“, also als Bewohnerin einer virtuellen Parallelwelt, in der sie Avatare gestaltet, die ihrem Selbstbild besser entsprechen. Dabei verbringt die in Los Angeles lebenden Afro-Ungarin ihre Zeit in den virtuellen Welten bevorzugt damit, die Polizei im Stil von GTA mit Superkräften auszuschalten. Tracks hat Huntrezz Janos auf der Athener Biennale getroffen, wo Sensoren ihrem Körper die Möglichkeit schenken, mit einem Fuß in der von ihr selbst geschaffenen virtuellen Welt und mit dem anderen in der realen Welt zu tanzen.

      Human Future
      Designer von morgen wollen den menschlichen Körper pimpen! Zum Beispiel Agi Haines aus London, die neue Organe entwickelt und sie mithilfe von Bioprinting drucken will - unter anderem ein Defibrillator-Organ nach dem Vorbild von Zitteraalen, das bei Herzinfarkten elektrische Impulse aussendet, oder eine zusätzliche Körperöffnung hinter dem Ohr, über die man Neugeborenen leichter Medikamente verabreichen kann. Die Finnin Emilia Tikka versucht sogar, die menschliche DNA zu optimieren. So spekuliert die Designerin darauf, dass es irgendwann möglich sein wird, unseren schlechten Charakter zu verbessern oder der Empathie einen zusätzlichen Schub zu geben. Die in Berlin ansässige Design-Doktorandin gibt Einblick in ihre Zukunftsvisionen und regt zum Nachdenken an.

      Charlotte Jarvis
      Die Londoner Künstlerin ist auf der Suche nach dem weiblichen Sperma. Mit ihrer Leidenschaft für Biotechnologie will sie Geschlechtergrenzen sprengen und das Patriarchat entmachten, indem sie ihm das Monopol auf die lebenspendende Flüssigkeit entreißt. Gemeinsam mit der Forscherin Susana Chuva de Sousa Lopes von der Universität Leiden versucht die Biotech-Schamanin, ihre Stammzellen zu Spermien umzuprogrammieren. Nach dem Vorbild antiker griechischer Rituale entnimmt sie dabei Blut von Frauen und Transpersonen, um ein kollektives Plasma zu erzeugen - natürlich mit einer großen Portion britischem Humor und jeder Menge Schalk im Nacken.

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