• 22.05.2022
      19:30 Uhr
      Post für die Taiga Deutschland 2021 | arte
       

      Viele der kleinen Dörfer in der sibirischen Taiga sind nicht per Straße zu erreichen. Waldbrände haben provisorische Wege zerstört und das Terrain versumpfen lassen. Die russische Post setzt dort für ihre Lieferungen im Sommer berittene Boten ein. Einmal im Monat macht sich der 53-jährige Postbote Andrian Chromow auf den 150 Kilometer langen Weg, um die letzten Bewohnerinnen und Bewohner mit Post und Lebensnotwendigem zu versorgen. Die einwöchige Reise ist jedes Mal ein Abenteuer.

      Sonntag, 22.05.22
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Viele der kleinen Dörfer in der sibirischen Taiga sind nicht per Straße zu erreichen. Waldbrände haben provisorische Wege zerstört und das Terrain versumpfen lassen. Die russische Post setzt dort für ihre Lieferungen im Sommer berittene Boten ein. Einmal im Monat macht sich der 53-jährige Postbote Andrian Chromow auf den 150 Kilometer langen Weg, um die letzten Bewohnerinnen und Bewohner mit Post und Lebensnotwendigem zu versorgen. Die einwöchige Reise ist jedes Mal ein Abenteuer.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Valeria Starovoit
      Frank Müller

      In Sibirien erstreckt sich, außerhalb der wenigen Ballungszentren, entlang der Transsibirischen Eisenbahn die zumeist menschenleere Taiga. Viele der kleinen Siedlungen sind nicht über Straßen erreichbar.

      Der Taiga-Postbote Andrian Chromow macht sich jeden Monat am Zehnten auf den 150 Kilometer langen, gefährlichen Weg durch die Sümpfe der sibirischen Taiga, um entlegene Dörfer mit Post, Lebensnotwendigem und Neuigkeiten zu versorgen.

      Im Sommer macht er dies per Pferd. Doch die Wege sind teilweise versumpft oder von Waldbränden zerstört. Die Reise ist jedes Mal ein Abenteuer. Und diesmal ist auch noch sein Pferd abgehauen. Die ersten paar Kilometer kann er noch mit seinem alten Auto zurücklegen, aber das funktioniert auch meistens nicht. Dann muss er versuchen, ein Pferd aufzutreiben - oder eben laufen.

      Die Dörfer, die er auf seinem einwöchigen Weg durch die Taiga besucht, sind von der Welt abgeschnitten. Sibirien ist extrem dünn besiedelt. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner sind in Kolchosen hierher umgesiedelt worden. Aber die gibt es nicht mehr. Dafür aber eine Wetterstation, deren Daten auch über Andrian übermittelt werden. Denn hier gibt es kein Telefon, Internet und auch keinen Strom. TV und Radio werden mit Batterien oder über einen Generator betrieben. Dieser braucht Benzin, das nur im Winter, wenn der Boden zugefroren ist, transportiert werden kann. Mal eben die Nachrichten schauen - reiner Luxus. Der Postbote ist die Verbindung zur Außenwelt. Und diese ist sehr schwer aufrechtzuerhalten.

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      Sonntag, 22.05.22
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.08.2022