• 15.05.2022
      20:15 Uhr
      Die Blechtrommel Spielfilm Deutschland/Frankreich/Polen 1979 | arte
       

      An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel artikuliert das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer, und erst nach Kriegsende fasst er den Beschluss, wieder zu wachsen, um mitzubestimmen.

      Sonntag, 15.05.22
      20:15 - 22:30 Uhr (135 Min.)
      135 Min.

      An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel artikuliert das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer, und erst nach Kriegsende fasst er den Beschluss, wieder zu wachsen, um mitzubestimmen.

       

      Stab und Besetzung

      Agnes Matzerath Angela Winkler
      Alfred Matzerath Mario Adorf
      Oskar David Bennent
      Maria Katharina Thalbach
      Jan Bronski Daniel Olbrychski
      Lina Greff Andréa Ferréol
      Gemüsehändler Greff Heinz Bennent
      Sigismund Markus Charles Aznavour
      Musiker Meyn Otto Sander
      Bebra Fritz Hakl
      Roswitha Raguna Mariella Oliveri
      Anna Tina Engel
      Oma Anna Berta Drews
      Joseph Koljaiczek Roland Teubner
      Roswitha Raguna Mariella Olivieri
      Gemüsehändler Greff Hein Bennent
      Regie Volker Schlöndorff
      Kamera Igor Luther
      Musik Maurice Jarre
      Drehbuch Jean-Claude Carrière
      Franz Seitz

      Agnes, Tochter einer Bäuerin aus der Kaschubei, heiratet den Rheinländer Alfred Matzerath und betreibt mit ihm einen Kolonialwarenladen im Danziger Vorort Langfuhr. Doch Alfred ist nicht der einzige Mann in ihrem Leben: Sie schenkt ihre Gunst auch ihrem Vetter Jan Bronski. Als der kleine Oskar Matzerath im Spätsommer 1924 geboren wird, kommen beide Männer für die Vaterschaft in Betracht.

      Der frühreife Oskar ist von Geburt an ein ungewöhnlicher Junge: Als er drei Jahre alt wird, schenkt ihm seine Mutter eine weiß-rote Trommel, die über Jahre hinweg zu Oskars engstem Begleiter wird.

      Das Treiben der Erwachsenen missfällt ihm derart, dass er an besagtem Geburtstag beschließt, von Stund an keinen Fingerbreit mehr zu wachsen. Ein arrangierter Sturz von der Kellertreppe liefert dafür die vermeintliche Erklärung. Ganz unerklärlich bleibt dagegen Oskars bald darauf entdeckte Fähigkeit, mit der bloßen Kraft seiner Stimme Glas zum Zerspringen zu bringen. Schreiend und trommelnd betätigt Oskar sich fortan als Störenfried in der ungeliebten Welt spießig-gefährlicher Erwachsener: Der höhnische Zwerg bringt Nazi-Aufmärsche durcheinander und seine beiden mutmaßlichen Väter ins Grab ... Anders als der berühmte Roman aus dem Jahre 1959 endet dieses "sehr deutsche Fresko" (Schlöndorff) bei Kriegsende. Neben dem Oscar 1980 für den besten ausländischen Film erhielt "Die Blechtrommel" in Cannes die "Goldene Palme". Die internationale Kritik war vor allem fasziniert vom Spiel des jungen David Bennent, der - selber wachstumsgestört - den unheimlichen Trommler Oskar verkörpert.

      Anders als der berühmte Roman aus dem Jahre 1959 endet dieses "sehr deutsche Fresko" (Schlöndorff) bei Kriegsende. Neben dem Oscar 1980 für den besten ausländischen Film erhielt "Die Blechtrommel" in Cannes die "Goldene Palme". Die internationale Kritik war vor allem fasziniert vom Spiel des jungen David Bennent, der selber wachstumsgestört den unheimlichen Trommler Oskar verkörpert.

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