• 14.05.2022
      13:00 Uhr
      Eden auf Erden - Die letzten Paradiese (1/6) Sambia, Kinderstube am Luangwa | arte
       

      Fern von jeder Zivilisation gibt es auf der Erde nur noch wenige unberührte Landstriche, wo sich das Leben ungestört entfalten kann.
      Am äußersten Ende des Großen Grabenbruchs in Ostafrika liegen die hügeligen Graslandschaften des Luangwa-Tals. Es ist eine Region, in der die Zeit stehengeblieben ist. Im Verlauf der Jahreszeiten offenbart sich das Geheimnis dieses üppigen Garten Edens: die alljährlichen Überschwemmungen durch den mächtigen Luangwa-Fluss. Sie bringen blühende Landschaften hervor, die anderswo nur noch Erinnerung sind.

      Samstag, 14.05.22
      13:00 - 13:40 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Fern von jeder Zivilisation gibt es auf der Erde nur noch wenige unberührte Landstriche, wo sich das Leben ungestört entfalten kann.
      Am äußersten Ende des Großen Grabenbruchs in Ostafrika liegen die hügeligen Graslandschaften des Luangwa-Tals. Es ist eine Region, in der die Zeit stehengeblieben ist. Im Verlauf der Jahreszeiten offenbart sich das Geheimnis dieses üppigen Garten Edens: die alljährlichen Überschwemmungen durch den mächtigen Luangwa-Fluss. Sie bringen blühende Landschaften hervor, die anderswo nur noch Erinnerung sind.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Valeria Fabri-Kennedy

      Je nach Jahreszeit kennt der jährliche Hochwasserzyklus des Luangwa Gewinner und Verlierer. Das gesamte Ökosystem ist auf das Kommen und Gehen der Fluten abgestellt, und das Gleichgewicht der Kräfte ändert sich ständig.

      Bei Hochwasser verstreuen sich die Pflanzenfresser, was den Großkatzen, die von der Populationsdichte ihrer Beutetiere abhängen, das Leben erschwert. Die Trockenzeit zwingt die Herden dazu, sich in der Nähe des Flusses zu versammeln - ein gefundenes Fressen für die hungrigen Jäger.

      Luangwa, das auch als „Tal der Leoparden“ bezeichnet wird, beherbergt mehr der gefleckten Großkatzen als jeder andere Ort der Welt. Spannende Aufnahmen zeigen eine atemlose Verfolgungsjagd, die zunächst von einer Hyäne unterbrochen wird, bevor sie den erwarteten Erfolg bringt: Durch erbitterte Duelle in der Brunftzeit sind viele männliche Impalas erschöpft und verletzt.

      Hier lebt auch die größte Nilpferdpopulation der Erde. Wenn sich das Wasser während der Trockenzeit zurückzieht, kommt es zu erbarmungslosen Revierkämpfen. Später, in der Kühle der Nacht, wagt sich eine Nilpferdmutter aus dem Fluss und legt auf der Suche nach reifen Früchten als überlebenswichtiger Nahrung viele Kilometer zurück.

      Auch der Gelbe Pavian ist auf Obstbäume angewiesen. Das Alphamännchen der Herde kann sich der Konfrontation mit einem Rivalen nicht entziehen, wenn er die Kontrolle über die Nahrungsquelle seiner Familie behalten will.

      Früher durchstreiften 40.000 Spitzmaulnashörner das Tal. Nachdem sie beinahe bis zur Ausrottung gejagt wurden, erleben sie heute ein erstaunliches Comeback.

      Zwischen der Namib-Wüste und Patagonien gibt es nur wenige Orte auf der Welt, die vom Menschen wirklich unberührt geblieben sind. Fernab von jeder Zivilisation beherbergen sie perfekt ausbalancierte Ökosysteme mit einer einzigartigen Artenvielfalt. Die Dokumentationsreihe entführt das Publikum auf eine atemberaubende Reise zu den letzten wilden Paradiesen der Erde, zeigt einzigartige Landschaften und offenbart ungekannte Tierverhaltensweisen. Der Mensch kommt diesen wunderschönen und fragilen Landstrichen immer näher. Es ist Zeit, ihre Einmaligkeit kennenzulernen.

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