• 31.01.2022
      14:15 Uhr
      Neun Tage im Winter Fernsehfilm Frankreich 2015 (Neuf jours en hiver) | arte
       

      Der Schriftsteller Aurélien ist im Krankenhaus und erfährt, dass seine Eltern den Folgen eines Autounfalls erlegen sind. Widerwillig fährt der Einzelgänger in die Bretagne, um den Verkauf seines Elternhauses zu regeln. Er kann sich nicht der Erinnerungen erwehren, welche die Kleinstadt in ihm wachruft. Ist Aurélien tatsächlich das schwarze Schaf der Familie? An der Küste in Saint-Lunaire bringt Mado, eine alte Freundin der Familie, seine Gewissheiten durcheinander. Sein früherer bester Freund Hervé, als Immobilienmakler mit dem Verkauf des Hauses betraut, überrascht ihn mit einer Entdeckung.

      Montag, 31.01.22
      14:15 - 16:00 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Der Schriftsteller Aurélien ist im Krankenhaus und erfährt, dass seine Eltern den Folgen eines Autounfalls erlegen sind. Widerwillig fährt der Einzelgänger in die Bretagne, um den Verkauf seines Elternhauses zu regeln. Er kann sich nicht der Erinnerungen erwehren, welche die Kleinstadt in ihm wachruft. Ist Aurélien tatsächlich das schwarze Schaf der Familie? An der Küste in Saint-Lunaire bringt Mado, eine alte Freundin der Familie, seine Gewissheiten durcheinander. Sein früherer bester Freund Hervé, als Immobilienmakler mit dem Verkauf des Hauses betraut, überrascht ihn mit einer Entdeckung.

       

      Als der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien in die Bretagne fahren muss, um den Verkauf des Hauses seiner verstorbenen Eltern zu regeln, kommen alte Erinnerungen wieder hoch. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden und seinem älteren Bruder Cyril gegenüber hat er sich immer unterlegen gefühlt. Seither war Aurélien als Autor erfolgreich; er hat seine Familiengeschichte in mehreren Romanen verarbeitet.

      In dem Küstenort Saint-Lunaire erkennt er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé wieder. Eigentlich wollte sich Aurélien nur kurz in der Bretagne aufhalten, doch weil ein bestellter Handwerker nicht erscheint, ist er gezwungen, seine Abfahrt zu verschieben. Schließlich entscheidet sich Aurélien doch dazu, länger zu bleiben, denn im Haus stößt er auf lauter Gegenstände, die in ihm Erinnerungen wachrufen.

      Er denkt zurück an seine große Liebe Emma, die er am selben Abend noch anruft. Von ihr erfährt er, dass sie eine fünfjährige Tochter namens Michelle hat und bald heiraten wird. In den folgenden Tagen verbringt er viel Zeit mit Mado. Sie leidet an Krebs, doch der Lebensmut hat sie keineswegs verlassen. Auch die Freundschaft zu Hervé blüht wieder auf. Aurélien bietet spontan an, einige Tage Emmas kleine Tochter zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die kleine Michelle bringt Aurélien dazu, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen - und sogar seinen Bruder Cyril mit anderen Augen zu sehen.

      Neun Tage hat Aurélien insgesamt im Haus seiner verstorbenen Eltern verbracht. Diese neun Tage bringen Aurélien dazu, sein ganzes Leben neu zu überdenken ...

      Regisseur Alain Tasma realisierte unter anderem die Fernsehfilme "Mata Hari - Die wahre Geschichte" (2003), "In einem anderen Licht" (2009) mit Marthe Keller und "Deckname Caracalla" (2013) nach der Autobiografie von Daniel Cordier. Für den dokumentarischen Spielfilm "Schwarze Nacht" über das Massaker an Algeriern im Oktober 1961 in Paris wurde ihm 2006 der Emmy verliehen. Sein neuester Film "Neun Tage im Winter" basiert auf Arnaud Cathrines Roman "Je ne retrouve personne" (2013). Hauptdarsteller ist Robinson Stévenin, der schon im Alter von fünf Jahren vor der Kamera stand und vor allem durch den Fernsehfilm "Lehrjahre der Macht" (2009) und die Serie "Die Lebenden und die Toten" (2010) bekannt wurde. Sein Durchbruch gelang ihm 1999 mit dem Film "In schlechter Gesellschaft" von Jean-Pierre Améris.

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      Montag, 31.01.22
      14:15 - 16:00 Uhr (105 Min.)
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