• 28.01.2022
      07:50 Uhr
      Die Winzlinge in freier Wildbahn Der Naturschutzpark Aso Kuju, Japan | arte
       

      Der aktuelle Teil führt in den Nationalpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans. Er wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für das „Land des Feuers“: Hier grenzt der Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkanen des Landes, an Wälder mit gigantischen Bäumen, friedliche Wiesen in sanftem Grün und zahlreiche heiße Quellen - die sogenannten Onsen, die in Japan zu einer Institution geworden sind.

      Freitag, 28.01.22
      07:50 - 08:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der aktuelle Teil führt in den Nationalpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans. Er wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für das „Land des Feuers“: Hier grenzt der Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkanen des Landes, an Wälder mit gigantischen Bäumen, friedliche Wiesen in sanftem Grün und zahlreiche heiße Quellen - die sogenannten Onsen, die in Japan zu einer Institution geworden sind.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jean-Christophe Chatton

      Der Nationalpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für das „Land des Feuers“: einen heiligen Ort, der sich über eine Fläche von 720 Quadratkilometern erstreckt und dessen Landschaften spektakulärer kaum sein könnten.

      Hier liegt der gefürchtete Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkane Japans, umgeben von friedlichen Wiesen in sanftem Grün, Wäldern mit riesigen Bäumen und zahlreichen heißen Quellen. Im Laufe der Geschichte bildete sich hier die drittgrößte Caldera der Welt: Auf einer Gebirgsfläche mit einem Umfang von 90 Kilometern kam es zu einem gewaltigen Einbruch der oberen Gesteinsschichten. Flora und Fauna von bemerkenswerter Vielfalt machen den Nationalpark zu einem äußerst lebendigen Ort.

      Im Zedernwald leben die Rotgesichtsmakaken, die die drei Affen der Weisheit verkörpern: Mizaru, (der Blinde), Iwazaru, (der Stumme) und Kikazaru (der Taube) stehen für die Maxime: „Nichts Schlechtes sehen, nichts Schlechtes hören, nichts Schlechtes sagen“, um ein Leben in Frieden zu führen.

      Die Spinnengattung Nephila clavata lebt im Unterholz des Waldes und nimmt in der japanischen Volkstradition eine ganz besondere Stellung ein. Vielleicht wegen ihrer grellen Färbung oder ihres überdimensionierten Hinterleibs? Der Legende nach verwandelt sich die Spinne jedenfalls in eine wunderschöne Frau, die kaltblütig Männer verführt und in ihrem Spinnennest gefangen hält, um sie anschließend zu verschlingen. Der japanische Name der Spinne sagt einiges darüber aus, wie man hierzulande über sie denkt: Jorogumo heißt nämlich so viel wie „Prostituiertenspinne“.

      Der Feldsandläufer wiederum genießt einen besseren Ruf - mit einer Geschwindigkeit von bis zu neun Kilometern pro Stunde ist er der Champion unter den Käfern. Setzt man seine Geschwindigkeit in Beziehung zu seiner Größe - die kaum einen Zentimeter übersteigt -, so ist er das schnellste Tier überhaupt.

      In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme „Die Winzlinge“. Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner.

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