• 19.01.2022
      14:15 Uhr
      Zu zweit ist es leichter Fernsehfilm Frankreich 2009 (A deux c'est plus facile) | arte
       

      Um von seiner Schwester nicht aus seiner großen Pariser Wohnung geschmissen zu werden, nimmt der 70-jährige eigenwillige Rentner Joseph die 20-jährige Landwirtstochter Marilyn bei sich auf. Sie will in der Hauptstadt eine Ausbildung zur Maskenbildnerin absolvieren und schaut am liebsten Horrorfilme. Ein ungleiches Paar, das jedoch bald auch Anziehungspunkte findet. Alles wäre bestens, wäre da nicht Vincent, ein junger Student, der auch an Marilyn Gefallen gefunden hat und den Joseph so gar nicht cool finden will.

      Mittwoch, 19.01.22
      14:15 - 16:00 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo

      Um von seiner Schwester nicht aus seiner großen Pariser Wohnung geschmissen zu werden, nimmt der 70-jährige eigenwillige Rentner Joseph die 20-jährige Landwirtstochter Marilyn bei sich auf. Sie will in der Hauptstadt eine Ausbildung zur Maskenbildnerin absolvieren und schaut am liebsten Horrorfilme. Ein ungleiches Paar, das jedoch bald auch Anziehungspunkte findet. Alles wäre bestens, wäre da nicht Vincent, ein junger Student, der auch an Marilyn Gefallen gefunden hat und den Joseph so gar nicht cool finden will.

       

      Joseph, 70 Jahre alt, hat ein geregeltes Rentnerdasein. Als ehemaliger Schuhhändler lebt er in der Pariser Wohnung seiner Schwester, der er dank des Gesetzes von 1948 nur eine bescheidene Miete zahlt, und verbringt seine Zeit zufrieden mit seinen Freunden im Bistro. Doch Josephs Schwester hat die Nase voll von dem starrköpfigen Alten und versucht ihn, aus ihrer Wohnung zu vertreiben. Und dafür hat sie nun das geeignete Mittel gefunden: Denn wer allein eine große Wohnung bewohnt, verliert die Vorzugsrechte. Um nicht aus seiner Wohnung vertrieben zu werden, setzt Joseph sich mit einem Verein in Verbindung, der alte und junge Menschen zusammenbringt.

      Gegen kostenlose Unterkunft sollen die Jungen den Alten helfen und ihnen Gesellschaft leisten. Die Lösung ist gefunden. Bleibt aber ein winziges Problem: das Zusammenleben mit einer Unbekannten. Diese heißt Marilyn, ist 20 Jahre alt, Landwirtstochter aus der Provinz und zieht schon kurz darauf in Josephs Wohnung ein, um in der Hauptstadt eine Ausbildung zur Maskenbildnerin zu absolvieren.

      Kein leichtes Unterfangen, den Joseph ist Marilyns Anwesenheit im Grunde zuwider - hatte er doch eigentlich einen Jungen erwartet. Marilyn wiederum, die mit Vorliebe Masken für Horrorfilme schminkt, möchte sich von dem unwirschen alten Kauz nicht alles gefallen lassen. Doch nach und nach gewöhnt man sich aneinander und findet im Zusammenleben sogar den einen oder anderen Reiz. Alles wäre bestens, wäre da nicht Vincent, ein junger Student, der auch an Marilyn Gefallen gefunden hat und den Joseph so gar nicht cool finden will.

      Emilie Deleuze, Regisseurin und Koautorin von „Zu zweit ist es leichter“, ist die Tochter des berühmten französischen Philosophen Gilles Deleuze. Nach ersten Schritten als Regieassistentin studierte sie an der renommierten Filmhochschule La Fémis in Paris Regie. Anschließend inszenierte sie „L’incruste“ (1994), eine der Folgen des Episodenfilms „Tous les garçons et les filles de leur âge“. Ihr erster Langfilm „Ein neues Leben“ (1999) erhielt den FIPRESCI-Preis bei den Filmfestspielen von Cannes. Es folgten der Kurzfilm „Lettre à Abou“, Teil des Episodenfilms „Pas d’histoires!“ (2001), und der in der Schweiz realisierte Spielfilm „Mister V. - Pferd ohne Reiter“. Außerdem führte sie bei dem TV-Film „Tout est permis“ (2014) Regie sowie bei dem Filmdrama „Jamais contente“ (2016), das bei der Berlinale in der Sektion Generation Kplus eine besondere Erwähnung erhielt und beim Europäischen Filmpreis den Preis des jungen Publikums.

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