• 22.01.2022
      10:55 Uhr
      Cuisine Royale Auf Castello Scipione | arte
       

      Die Burg Castello di Scipione der Markgrafen Pallavicino befindet sich in der Provinz Parma, wenige Minuten vom Thermalort Salsomaggiore entfernt. Die Burg wurde einst zum Schutz der Provinz gebaut, die reich an Salzstöcken war. Auf der Burg selbst wohnen Stefania und René van Holstein mit ihrer kleinen Tochter Elisabeth Costanza.
      Für ein großes Diner kocht Edoardo Craviari für das Paar unter anderem ein Pasticcio Pallavicino, dazu Spargel und Forelle in Aspik und eine Creme Bavaroise. Bei seinen Kreationen kann Koch Edoardo aus dem Vollen schöpfen, kommen doch einige der wichtigsten Zutaten der italienischen Küche aus der Region.

      Samstag, 22.01.22
      10:55 - 11:25 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Die Burg Castello di Scipione der Markgrafen Pallavicino befindet sich in der Provinz Parma, wenige Minuten vom Thermalort Salsomaggiore entfernt. Die Burg wurde einst zum Schutz der Provinz gebaut, die reich an Salzstöcken war. Auf der Burg selbst wohnen Stefania und René van Holstein mit ihrer kleinen Tochter Elisabeth Costanza.
      Für ein großes Diner kocht Edoardo Craviari für das Paar unter anderem ein Pasticcio Pallavicino, dazu Spargel und Forelle in Aspik und eine Creme Bavaroise. Bei seinen Kreationen kann Koch Edoardo aus dem Vollen schöpfen, kommen doch einige der wichtigsten Zutaten der italienischen Küche aus der Region.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stefan Pannen
      Cristina Ricci

      Oberhalb der Poebene, in der Nähe von Parma liegt das Castello di Scipione. Dort leben Graf René und Gräfin Stefania von Holstein mit ihrer Tochter Elisabeth. René ist ein Nachfahre der Markgrafen Pallavicino, die von dort aus nicht nur den Salzhandel in Oberitalien beherrschten, sondern von 985 bis 1588 auch einen eigenen Staat regierten.

      Das Castello di Scipione wurde erstmals im Jahre 1025 urkundlich erwähnt. Der Name stammt von einer römischen Villa, die hier existiert haben soll, bevor sie von den Karthagern zerstört wurde. Im 15. Jahrhundert wurde es von den Brüdern Lodovico und Giovanni Pallavicino so umgebaut, wie es im Wesentlichen noch heute zu besichtigen ist. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Burg zu einem Heim für Kriegswaisen, bis es in den 70er Jahren vom dänischen Diplomaten Christian Frederik Per von Holstein als Geschenk für seine Ehefrau Marquise Maria Luisa Pallavicino für die Familie zurückgekauft wurde.

      Eine besondere Beziehung haben die Pallavicino zum Komponisten Giuseppe Verdi, wurde er doch in einem Haus, das der Familie gehört, geboren und von ihr zeitlebens gefördert. Wenn Graf René in der Oper von Parma eines der Werke des Maestros anhört, kommt in einer der Hinterlogen gerne ein „Risotto Verdi“ auf den Tisch.

      Zubereitet wird es von Koch Edoardo Craviari. Er ist auch für ein großes Diner zuständig, das auf Burg Scipione für Freunde aus der Region gegeben wird. Dabei gibt es unter anderem ein Pasticcio Pallavicino, dazu Spargel und Forelle in Aspik und eine Creme Bavaroise. Bei seinen Kreationen kann Koch Edoardo aus dem Vollen schöpfen, kommen doch einige der wichtigsten Zutaten der italienischen Küche aus der Region: Schinken, Parmesankäse und Balsamicoessig.

      Das gepflegte Dinner in feiner Gesellschaft ist aus den Adelshäusern Europas nicht wegzudenken. Doch auch jenseits der großen Menüs wird bei Hofe gegessen und gekocht. Egal ob Ballfeiern im alten Stil, Dinnerpartys in erlesenem Kreis oder das Frühstück im Kreise der Lieben – in der Reihe „Cuisine Royale“ schaut ARTE sich in den Schlossküchen und Speisesälen des Hochadels um, wo neben Galadiners auch einfache lokale Köstlichkeiten auf den Tisch kommen. Die aktuelle Staffel entführt die Zuschauer auf Burgen und Schlösser in Italien, Spanien, Ungarn und Flandern.

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