• 19.10.2021
      23:45 Uhr
      Das Stadt-Experiment Eine Zukunft für Äthiopiens Bauern | arte
       

      Äthiopien gehört zu den Staaten mit dem stärksten Bevölkerungswachstum und besonders viel Landflucht. Jedes Jahr strömen Millionen junger Menschen in die äthiopischen Städte auf der Suche nach einem besseren Leben. Ein internationales Architekten-Team und äthiopische Bauern haben sich zusammengeschlossen, um sich dem Problem zu stellen. Ihr Projekt: Eine Modellstadt mit Landwirtschaft.

      Dienstag, 19.10.21
      23:45 - 00:40 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Äthiopien gehört zu den Staaten mit dem stärksten Bevölkerungswachstum und besonders viel Landflucht. Jedes Jahr strömen Millionen junger Menschen in die äthiopischen Städte auf der Suche nach einem besseren Leben. Ein internationales Architekten-Team und äthiopische Bauern haben sich zusammengeschlossen, um sich dem Problem zu stellen. Ihr Projekt: Eine Modellstadt mit Landwirtschaft.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Dodo Hunziker

      Die Metropole Addis Abeba wächst explosionsartig. Bereits heute mangelt es an Platz und an Arbeitsstellen. Ein internationales Architekten-Team und äthiopische Bauern suchen nach Lösungen. Kann eine nachhaltige Modellstadt den Weg aus der globalen Urbanisierungskrise weisen?

      Die Dokumentation nähert sich dem visionären Projekt aus mehreren Perspektiven an. Fasil Giorghis, äthiopischer Stararchitekt, forscht mit seinen Kollegen an der Addis Abeba Universität, wie dieser rapide Wandel in Äthiopien gesteuert werden kann. Sein Interesse gilt den selbstversorgenden Bauernauf dem Land, die 80% der Bevölkerung Äthiopiens ausmachen.

      Einer dieser Bauern ist Tilahun Ayelew, der eine sehr kleine Ackerfläche mit seiner Familie bewirtschaftet. Tilahuns 19-jähriger Sohn Fitalew schlägt alle Warnungen seines Vaters in den Wind und zieht in die Stadt, wo er seine eigenen harten Erfahrungen macht.

      Am Ursprung der Modellstadt standen die Ideen des 80-jährigen Schweizer Architekten und Stadtplaners Franz Oswald. Er hat über Jahre die Realisierung seiner Ideen vorangetrieben. Beim Versuch, das Projekt wie geplant seinen äthiopischen Architekten-Kollegen, den Behörden und vor allem der Dorfgemeinschaft zu übergeben, stößt er auf Widerstand. Er hadert mit bürokratischen Hürden, Korruption und kulturellen Differenzen.

      Ihr gemeinsames Projekt Buranest ist für Schweizer und Äthiopier Traum und Albtraum zugleich. Aber vielleicht auch eine große Vision, um dem Elend der städtischen Slums etwas entgegenzusetzen.

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