• 25.06.2021
      05:10 Uhr
      ARTE Reportage Sudan: Die letzten Rebellen in Darfur / Nigeria | arte
       

      In der Region um das Massiv des Marra in Darfur leben die letzten Rebellen gegen die Regierung des Sudan.
      Nach 18 Jahren Bürgerkrieg mit 300.000 Toten und drei Millionen Vertriebenen ist die Region um den Vulkan Marra noch immer die Heimat der letzten Rebellinnen und Rebellen von Darfur.

      In Nigeria vergiften selbsternannte Propheten viele Eltern mit ihrem Aberglauben an angebliche Hexenkinder.
      Hunderte "Propheten" in Nigeria vergiften die Herzen und Seelen ihrer Anhänger mit dem Aberglauben an böse Geister, die angeblich in ihre Kinder fahren, um den Menschen zu schaden.

      Freitag, 25.06.21
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      In der Region um das Massiv des Marra in Darfur leben die letzten Rebellen gegen die Regierung des Sudan.
      Nach 18 Jahren Bürgerkrieg mit 300.000 Toten und drei Millionen Vertriebenen ist die Region um den Vulkan Marra noch immer die Heimat der letzten Rebellinnen und Rebellen von Darfur.

      In Nigeria vergiften selbsternannte Propheten viele Eltern mit ihrem Aberglauben an angebliche Hexenkinder.
      Hunderte "Propheten" in Nigeria vergiften die Herzen und Seelen ihrer Anhänger mit dem Aberglauben an böse Geister, die angeblich in ihre Kinder fahren, um den Menschen zu schaden.

       
      • Sudan: Die letzten Rebellen in Darfur

      In der Region um das Massiv des Marra in Darfur leben die letzten Rebellen gegen die Regierung des Sudan.
      Nach 18 Jahren Bürgerkrieg mit 300.000 Toten und drei Millionen Vertriebenen ist die Region um den Vulkan Marra noch immer die Heimat der letzten Rebellinnen und Rebellen von Darfur. Immer wieder bombardiert, von allen Seiten angegriffen und von der Armee des Sudan belagert, leben sie dort wie abgeschnitten von der Welt. Im Gegensatz zu den anderen Darfuris aber hungern sie nicht, denn in den wasserreichen Bergen gedeihen Obstbäume und das Vieh auf den Weiden.
      Doch die Dschandschawids, die arabischen Milizen, belagern die Region noch immer. Bis zum Putsch 2019 unterstanden sie dem Befehl von Omar al-Baschir, damals Präsident der Republik Sudan, bis heute unterstehen sie offiziell der Armee. Sie sind berüchtigt dafür, das Land der afrikanischen Volksgruppen zu besetzen und sie zu vertreiben.
      Um ihr Gebiet zu halten, haben sich die Hochlandbewohner zur sogenannten Sudanesischen Befreiungsarmee zusammengeschlossen, als letzte Rebellengruppe in Darfur, die noch gegen das sudanesische Militär kämpft. Während das Land nach dem Putsch immer noch von den Männern regiert wird, die auch in die Massaker von Darfur verwickelt sind, ist der Frieden, von dem die Menschen hier träumen, nur eine ferne Hoffnung ...

      • Nigeria: "Skolombo", das heißt "Hexenkinder"

      In Nigeria vergiften selbsternannte Propheten viele Eltern mit ihrem Aberglauben an angebliche Hexenkinder.
      Hunderte "Propheten" in Nigeria vergiften die Herzen und Seelen ihrer Anhänger mit dem Aberglauben an böse Geister, die angeblich in ihre Kinder fahren, um den Menschen zu schaden. Viele Eltern verstoßen deshalb ihre eigenen Kinder, die leben dann verachtet auf der Straße, werden zu Freiwild für Menschenhändler und kriminelle Banden. Zehntausende sollen es inzwischen sein, man nennt die Hexenkinder dort: "Skolombo".
      Die evangelikalen Prediger verdienen doppelt an ihrem Aberglauben. Die Mär von bösen Geistern in verhexten Kindern zieht die Gläubigen in die freien Kirchen. Und dann bieten die "Propheten" auch noch an, die Geister wieder auszutreiben - gegen Geld.
      Im Osten Nigerias versuchen einige Erwachsene, den "Skolombo" zu helfen: Sam Ituama etwa kämpft seit 20 Jahren unermüdlich gegen den Obskurantismus der falschen Propheten und die Verblendung der Erwachsenen. Trotz knapper Mittel schafft es seine NGO "Child's Right and Rehabilitation Network", viele Hexenkinder zu retten ...

      Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.

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      Freitag, 25.06.21
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

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