• 25.01.2021
      21:55 Uhr
      Die letzte Nacht der Titanic Spielfilm Großbritannien 1958 (A Night to Remember) | arte
       

      In der Nacht vom 14. April 1912 rammte die angeblich unsinkbare "Titanic" auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg und ging unter. Mehr als 1.500 Menschen fanden den Tod. Basierend auf dem Tatsachenbericht von Walter Lord schildert der ergreifende Film sehr realistisch die letzten dramatischen Stunden der "Titanic" und der Menschen an Bord.

      Montag, 25.01.21
      21:55 - 23:55 Uhr (120 Min.)
      120 Min.

      In der Nacht vom 14. April 1912 rammte die angeblich unsinkbare "Titanic" auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg und ging unter. Mehr als 1.500 Menschen fanden den Tod. Basierend auf dem Tatsachenbericht von Walter Lord schildert der ergreifende Film sehr realistisch die letzten dramatischen Stunden der "Titanic" und der Menschen an Bord.

       

      Stab und Besetzung

      Zweiter Offizier Charles Herbert Lightoller Kenneth More
      Mr. Clarke Ronald Allen
      Major Arthur Peuchen Robert Ayres
      Mrs. Liz Lucas Honor Blackman
      Thomas Andrews Michael Goodliffe
      Kapitän Arthur Rostron Anthony Bushell
      Kapitän Edward John Smith Laurence Naismith
      Vierter Offizier Joseph Boxhall Jack Watling
      Regie Roy Ward Baker
      Drehbuch Eric Ambler
      Autor Walter Lord
      Produktion The Rank Organisation
      William MacQuitty
      Kamera Geoffrey Unsworth
      Schnitt Sidney Hayers
      Musik William Alwyn

      Der Film entstand nach dem Tatsachenbericht "Die letzte Nacht der Titanic: Augenzeugen erzählen" von Walter Lord und gilt nicht nur unter Kritikern als die beste, weil realistischste Verfilmung der tragischen Ereignisse: Am 10. April 1912 läuft die "RMS Titanic" aus dem Hafen von Southampton, England, zu ihrer Jungfernfahrt aus. Mit einer Länge von knapp 270 Metern ist sie das größte Schiff, das bis dahin gebaut wurde, und sie gilt als praktisch unsinkbar.
      Die Räumlichkeiten der Erste-Klasse-Passagiere sind feudal, während die Dritte-Klasse-Reisenden im Zwischendeck sich mit Kojen in engen Kabinen begnügen müssen.

      Am 14. April erhält der Funker des Schiffs Eiswarnungen von anderen Schiffen, aber diese werden von Kapitän Edward J. Smith und seinem zweiten Offizier, Charles Lightoller, nicht beachtet. Kurz vor Mitternacht kollidiert das Schiff mit einem Eisberg, der unter der Wasserlinie Löcher in die sechs vorderen Rumpfsegmente reißt. Der Schiffskonstrukteur Thomas Andrews ist sich sicher, dass die "Titanic" in etwa zwei Stunden untergehen wird. Er wird recht behalten.

      Als klar wird, dass trotz der gefunkten Notsignale kein anderes Schiff zur Rettung kommt, gibt Kapitän Smith den Befehl, das Schiff zu evakuieren. Da er weiß, dass in den Rettungsbooten nur Platz für knapp 1.200 Personen ist, etwa die Hälfte der 2.223 Passagiere und Besatzungsmitglieder, gibt er den Befehl, dass zuerst Frauen und Kinder in die Rettungsboote gebracht werden. Nach offiziellen Zahlen überleben nur 706 Menschen das Unglück.

      Das Doku-Drama aus dem Jahr 1958 basiert auf Walter Lords akribisch recherchierter Schilderung der Schiffstragödie und schenkt den Details große Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt deshalb gilt "Die letzte Nacht der Titanic" als die authentischste in der langen Reihe von Verfilmungen. Darüber hinaus fungierten zum Beispiel Joseph Boxhall, der Vierte Offizier der "Titanic", und der ehemalige Cunard-Commodore Harry Grattidge als technische Berater für den Film; Produzent war William MacQuitty, der dem Stapellauf des Schiffs 1911 beigewohnt hatte.

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      Montag, 25.01.21
      21:55 - 23:55 Uhr (120 Min.)
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