• 27.01.2021
      21:40 Uhr
      Whale Rider Spielfilm Neuseeland/Deutschland 2002 | arte
       

      Vor mehr als tausend Jahren soll ein legendärer Walreiter das Meer überquert und den Ort Whangara an der neuseeländischen Küste gegründet haben. Seitdem wird sein Name von den Bewohnern Whangaras von Generation zu Generation weitergegeben. Mit Paikea, Pai genannt, erhält zum ersten Mal ein Mädchen den Namen des Walreiters. Pai hat aufgrund ihres Geschlechts Schwierigkeiten, den Respekt des Dorfs zu gewinnen. Auch ihr geliebter Großvater Koro ist wütend über den Traditionsbruch. Pai setzt sich gegen die Diskriminierung zur Wehr und versucht, sich des Namens würdig zu erweisen.

      Mittwoch, 27.01.21
      21:40 - 23:20 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Vor mehr als tausend Jahren soll ein legendärer Walreiter das Meer überquert und den Ort Whangara an der neuseeländischen Küste gegründet haben. Seitdem wird sein Name von den Bewohnern Whangaras von Generation zu Generation weitergegeben. Mit Paikea, Pai genannt, erhält zum ersten Mal ein Mädchen den Namen des Walreiters. Pai hat aufgrund ihres Geschlechts Schwierigkeiten, den Respekt des Dorfs zu gewinnen. Auch ihr geliebter Großvater Koro ist wütend über den Traditionsbruch. Pai setzt sich gegen die Diskriminierung zur Wehr und versucht, sich des Namens würdig zu erweisen.

       

      Paikea, Pai genannt, wächst im neuseeländischen Küstenort Whangara auf. Mit ihr wurde zum ersten Mal ein Mädchen nach dem legendären Walreiter benannt, der nach einer Maori-Sage ihren Heimatort gegründet hat. Eigentlich stand der Name ihrem Zwillingsbruder zu, doch dieser starb gemeinsam mit ihrer Mutter bei der Geburt.

      Viele im Stamm sind aufgebracht über den Traditionsbruch. Den Ärger bekommt Paikea jedoch nicht nur von ihren männlichen Schulkameraden zu spüren, auch Koro ist unzufrieden: Er ist nicht nur Stammesoberhaupt, sondern auch Paikeas Großvater und hat Schwierigkeiten, ihre Liebe zu ihm zu erwidern. Die Frustration über das Fehlen eines männlichen Nachkommens lässt Koro nicht nur an Paikea, sondern auch an ihrem Vater aus, der sich in Deutschland als Künstler verdient und sie die meiste Zeit über mit ihrer verbleibenden Familie in Neuseeland zurücklässt.

      Koro weigert sich, Paikea in die traditionellen Bräuche des Maori-Stammes einzuführen, und sucht stattdessen unter den Jungen nach einem geeigneten Namensträger. Paikea bemerkt eine einzigartige Verbindung zwischen sich und dem Ozean. Sie beginnt sich über die Vorurteile ihres Großvaters hinwegzusetzen und begibt sich auf die Suche nach ihrer eigenen Identität. Letztendlich stellt eine Tragödie die gespaltene Familie auf die Probe.

      Die Neuseeländerin Niki Caro - Jahrgang 1967 - inszenierte mit ihrem erst zweiten Spielfilm (nach "Sehnsucht und Erinnerung", 1997) die Sensation der Kinosaison 2002 in Neuseeland. Die mit insgesamt 28 Festival- und Kritikerpreisen ausgezeichnete Produktion - sie war mit 3,5 Millionen Dollar ausgestattet auch eine der teuersten des Landes überhaupt - lief 26 Wochen lang ensuite in den Kinos und avancierte nicht nur zum erfolgreichsten neuseeländischen Film aller Zeiten, sondern auch zum weltweiten Publikumsliebling.

      Die aus 10 000 Bewerberinnen ausgewählte australische Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes (geb. 1990) wurde 2004 als bis dato jüngste Schauspielerin in der Geschichte des Oscars in der Kategorie "beste Hauptdarstellerin" nominiert. Inzwischen hat sie in "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" die Rolle der Königin von Naboo gespielt.

      Für Niki Caro, die von den US-Kinoverleihern zur "internationalen Filmemacherin des Jahres" gekürt wurde, öffneten sich die Türen in Hollywood. Vorlage zum Drehbuch war der Roman des Neuseeländers Witi Ihimaera "Whalerider - Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt", den Niki Caro selbst zum Drehbuch umschrieb.

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      21:40 - 23:20 Uhr (100 Min.)
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