• 04.12.2020
      08:00 Uhr
      Pferde im Sturm Das wilde Herz Sardiniens | arte
       

      Hunderte verwilderte Pferde, die frei galoppieren: Die Giara di Gesturi, ein karges Vulkanplateau in Sardinien, ist eine der weltweit letzten Landschaften, wo das noch Realität ist. Mitten unter diesen Pferden lebt ein Eigenbrötler und Hirte. Regisseur Rolando Menardi hat sich dem menschenscheuen Mann namens Porfirio und dessen tierischen Nachbarn über Jahre hinweg einfühlsam genähert. In poetischen, mitunter dramatischen Bildern erzählt er das Leben einer Pferdefamilie. Ein absolutes Muss für Pferdefreunde und Sardinien-Liebhaber.

      Freitag, 04.12.20
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Hunderte verwilderte Pferde, die frei galoppieren: Die Giara di Gesturi, ein karges Vulkanplateau in Sardinien, ist eine der weltweit letzten Landschaften, wo das noch Realität ist. Mitten unter diesen Pferden lebt ein Eigenbrötler und Hirte. Regisseur Rolando Menardi hat sich dem menschenscheuen Mann namens Porfirio und dessen tierischen Nachbarn über Jahre hinweg einfühlsam genähert. In poetischen, mitunter dramatischen Bildern erzählt er das Leben einer Pferdefamilie. Ein absolutes Muss für Pferdefreunde und Sardinien-Liebhaber.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Rolando Menardi

      Im Herzen Sardiniens findet sich ein Tafelberg: nur schwer zugänglich, menschenleer und karg. Hier leben Hunderte verwilderte Pferde einer uralten Rasse - und mitten unter ihnen ein kauziger Eigenbrötler, der letzte einer langen Reihe von Schaf- und Ziegenhirten. Das Vulkanplateau Giara di Gesturi mit seinen Korkeichen und seinen Seen ist eine der weltweit letzten Landschaften, in der verwilderte Pferde frei galoppieren. Der Regen überflutet im Winter die Wiesen und in der Dürrezeit im Sommer trocknen die flachen, nur vorübergehend existierenden Seen vollständig aus. Aber die uralte Pferderasse, die vor drei Jahrtausenden vom Seefahrervolk der Schardanen aus Nordafrika auf die Insel gebracht wurde, ist anspruchslos und ungemein zäh.
      Die Freiheit der Giara-Pferde endet an den Rändern des über 40 Quadratkilometer großen Plateaus. Auf den Feldern unten in den Tälern sind sie nicht willkommen. Der Hirte Porfirio ist, wie sein Vater, sein Großvater und alle seine Vorväter, hier oben geboren. So wie einst sie hütet er seine Schafe und Ziegen und schichtet beständig Steinmauern auf, gegen den Wind und zum Schutz seiner Herde.
      Er kennt die Pferde, beobachtet ihr Verhalten, teilt mit ihnen die schönen und harten Seiten der Giara. Die Familie des jungen Hengsts Nero hat er besonders ins Herz geschlossen. Regisseur und Kameramann Rolando Menardi hat sich dem menschenscheuen Eigenbrötler und dessen tierischen Nachbarn über Jahre hinweg einfühlsam genähert. In poetischen, mitunter dramatischen Bildern erzählt er das Leben einer außergewöhnlichen Pferdeherde.

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      Freitag, 04.12.20
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

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