• 29.10.2017
      17:30 Uhr
      Gauguin - Ich bin ein Wilder Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Im Oktober 2017 eröffnet im Pariser Grand Palais die Ausstellung „Gauguin - L’alchimiste“. Zu diesem Anlass zeigt ARTE die Dokumentation „Gauguin - Ich bin ein Wilder“, in der das ungewöhnliche Leben des autodidaktischen Künstlers geschildert wird. Paul Gauguin verließ seine Familie und gab seinen Beruf auf, um sich ganz der Kunst zu widmen. Seine „barbarische“ Kunst sah er als Anknüpfungspunkt an die Kultur der indigenen Völker - doch die Ideen des selbst ernannten „Wilden“ wurden missverstanden; seine Kunst und sein Lebensstil als unverschämt angesehen.

      Sonntag, 29.10.17
      17:30 - 18:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Im Oktober 2017 eröffnet im Pariser Grand Palais die Ausstellung „Gauguin - L’alchimiste“. Zu diesem Anlass zeigt ARTE die Dokumentation „Gauguin - Ich bin ein Wilder“, in der das ungewöhnliche Leben des autodidaktischen Künstlers geschildert wird. Paul Gauguin verließ seine Familie und gab seinen Beruf auf, um sich ganz der Kunst zu widmen. Seine „barbarische“ Kunst sah er als Anknüpfungspunkt an die Kultur der indigenen Völker - doch die Ideen des selbst ernannten „Wilden“ wurden missverstanden; seine Kunst und sein Lebensstil als unverschämt angesehen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Marie-Christine Courtès

      Anlässlich der Ausstellung „Gauguin - L’alchimiste“, die ab Oktober 2017 im Pariser Grand Palais zu sehen ist, zeigt ARTE die Dokumentation „Gauguin - Ich bin ein Wilder“, die den Zuschauer in das ungewöhnliche Leben des Künstlers Paul Gauguin eintauchen lässt. Der postimpressionistische Maler, der als einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne gilt, arbeitete zunächst erfolgreich als Börsenmakler in Paris.

      Als ihm das enge Familienleben und die Scheinheiligkeit der bürgerlichen Gesellschaft unerträglich wurden, verließ er Frau und Kinder, um sich ganz seiner Kunst zu widmen. Erst zog es ihn in die Bretagne, wo er gemeinsam mit seinem Schüler Emile Bernard den Stil des Synthetismus erarbeitete. Schließlich wanderte er nach Polynesien aus. Gauguin träumte vom Leben eines „Wilden“ in der reinen, üppigen und schönen Welt der indigenen Völker, deren ursprünglicher Lebensstil ihm von modernen Verirrungen und christlichen Tabus unberührt erschien. Doch bei seiner Ankunft am anderen Ende der Welt musste er feststellen, dass die ersehnte Ursprünglichkeit auch hier längst verloren war. Also erfand er sie kurzerhand neu.

      Die Dokumentation zeigt die schmerzhafte Diskrepanz zwischen einer enttäuschenden Realität und dem geradezu existenziellen Drang, anhand der Kunst eine ideale Welt zu schaffen. Sie öffnet mit einem Vorgriff auf Gauguins Todesnacht vom 7. auf den 8. Mai 1903 und schildert dann Leben und Laufbahn des Malers anhand von Archivmaterial und einer Vielzahl seiner Gemälde. Animierte Sequenzen veranschaulichen die Obsessionen des Künstlers, seine Fantasien und ästhetischen Inspirationen und stellen sie in Zusammenhang mit seinen Werken.

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      Sonntag, 29.10.17
      17:30 - 18:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.10.2018