• 27.10.2020
      16:00 Uhr
      Georgien - Die Hüter des Kaukasus Dokumentation Frankreich 2020 | arte
       

      In Tuschetien, einer abgelegenen Bergregion Georgiens, lebt das Hirtenvolk der Tuschen. Im Winter bleibt nur eine Handvoll von ihnen hoch oben im Gebirge und harrt dort abgeschnitten vom Rest der Welt bis zum Frühjahr aus. Die Tuschen sind tief in ihrer Heimat verwurzelt und lieben und bewahren ihre unberührte, wilde Natur. Der Fotograf Grégoire Eloy verbringt einen Winter mit ihnen, um die ganz besondere Stimmung dieser Region einzufangen und ihre Geschichte besser kennenzulernen. Mit seinen Fotografien zeichnet er ein poetisches Porträt Tuschetiens und seiner Bewahrer.

      Dienstag, 27.10.20
      16:00 - 16:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      In Tuschetien, einer abgelegenen Bergregion Georgiens, lebt das Hirtenvolk der Tuschen. Im Winter bleibt nur eine Handvoll von ihnen hoch oben im Gebirge und harrt dort abgeschnitten vom Rest der Welt bis zum Frühjahr aus. Die Tuschen sind tief in ihrer Heimat verwurzelt und lieben und bewahren ihre unberührte, wilde Natur. Der Fotograf Grégoire Eloy verbringt einen Winter mit ihnen, um die ganz besondere Stimmung dieser Region einzufangen und ihre Geschichte besser kennenzulernen. Mit seinen Fotografien zeichnet er ein poetisches Porträt Tuschetiens und seiner Bewahrer.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sibylle D'Orgeval

      Der französische Fotograf Grégoire Eloy konzentriert sich seit einigen Jahren auf die Länder der ehemaligen Sowjetunion, vor allem Georgien, wo er das Leben von Flüchtlingen der Südkaukasus-Konflikte dokumentiert hat. Anlässlich dieser neuen Reise nach Georgien beleuchtet er eine andere Facette des Landes und interessiert sich für seine entferntesten Bergregionen, in denen die Menschen weitab von der „modernen“ Gesellschaft in enger Symbiose mit der Natur leben.

      Im Nordkaukasus, an der Grenze zu Dagestan und Tschetschenien, liegt Tuschetien. In dieser Gegend, die das halbe Jahr über abgeschnitten ist, weil der Zufahrtsweg über einen im Winter nicht passierbaren 3.000 Meter hohen Pass führt, lebt das Hirtenvolk der Tuschen. Die meisten von ihnen verbringen den Winter im Tal, doch einige bleiben das ganze Jahr über in der Höhe. Sie lassen sich von Mitte Oktober bis Mai in ihren Dörfern „einschließen“ und führen damit die altüberlieferte Lebensweise dieses zähen Bergvolkes fort.

      Um diese „Unbeugbaren“ zu treffen, fährt Grégoire kurz vor Schließung der Passstraße im Oktober nach Tuschetien. Unterwegs begegnet er Hirten, die ihre Herden auf die Winterweiden treiben. Er reist zu Fuß und zu Pferd, um ein Gefühl für die Entfernungen und das Klima zu bekommen und die Atmosphäre der Region auf sich wirken zu lassen. Nach der Ankunft in Tuschetien sucht er in den Dörfern jene auf, die bleiben.

      Er will ihre Verwurzelung erspüren und die Geschichte dieser in den Augen der Georgier mythischen Region verstehen. Mit seinen Fotografien zeichnet er ein poetisches Porträt jener weitgehend naturbelassenen Region und der wenigen Tuschen, die im Winter hier leben.

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      Dienstag, 27.10.20
      16:00 - 16:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.01.2021