• 30.09.2020
      03:23 Uhr
      Die wunderbare Welt der Weine Chile - Feine Reben in den Anden | arte
       

      Auf den Weinbergen dieser Welt verbindet sich das Fachwissen hart arbeitender Winzer mit den geheimnisvollen Kräften der Natur. Ob am Wasser gelegen, im Schutz hoher Berge oder am Rand einer Wüste veranschaulichen Weingüter die Vielfalt dieser besonderen Art der Landwirtschaft. Zwischen den schroffen Hängen der Anden, die sich im Norden Chiles dem Pazifik entgegenstürzen, liegen zahlreiche fruchtbare Hochtäler. Dort stößt man immer wieder auf grüne Oasen, die angesichts der unwirtlichen Umgebung wie eine Fata Morgana anmuten. Sie entstanden vor knapp 500 Jahren, nachdem die spanischen Conquistadores hier Gold gefunden hatten.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 30.09.20
      03:23 - 03:40 Uhr (17 Min.)
      17 Min.
      Stereo HD-TV

      Auf den Weinbergen dieser Welt verbindet sich das Fachwissen hart arbeitender Winzer mit den geheimnisvollen Kräften der Natur. Ob am Wasser gelegen, im Schutz hoher Berge oder am Rand einer Wüste veranschaulichen Weingüter die Vielfalt dieser besonderen Art der Landwirtschaft. Zwischen den schroffen Hängen der Anden, die sich im Norden Chiles dem Pazifik entgegenstürzen, liegen zahlreiche fruchtbare Hochtäler. Dort stößt man immer wieder auf grüne Oasen, die angesichts der unwirtlichen Umgebung wie eine Fata Morgana anmuten. Sie entstanden vor knapp 500 Jahren, nachdem die spanischen Conquistadores hier Gold gefunden hatten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sarah Carpentier
      Eric Michaud

      Am Rande der Atacamawüste erstrecken sich unter einem glasklaren Himmel die Weinberge der grünen Hochtäler Nordchiles. Den extremen klimatischen und geografischen Bedingungen zum Trotz wurden die ersten Rebstöcke bereits vor fast einem halben Jahrtausend in die trockenen Böden gesetzt, als die spanischen Eroberer das Land auf der Suche nach Gold durchquerten. Die Chilenen haben das Beste aus dieser Landschaft gemacht. Im Kampf gegen extreme Temperaturen, trockene Wüstenwinde und eine gnadenlose Sonne waren die Höhenlage und unzählige Mikroklimazonen nur eine zusätzliche Herausforderung. Einige Winzer greifen in den Hochtälern des Nordens zu ungewöhnlichen Anbaumethoden, die sich von denen der Weingüter im Süden stark unterscheiden.

      Hoch oben im Elqui-Tal macht Juan Luis Huerta einen Wein, dessen Geschmacksdichte den Charakter des außergewöhnlichen Terroirs perfekt zum Ausdruck bringt. Dafür hat er in echten Extremlagen, auf über 2.300 Meter Höhe, Reben angepflanzt - als ob er den Bergen und der Wüste den Kampf ansagen wollte. Er baute sein eigenes Bewässerungssystem, das von Gebirgsbächen gespeist wird. Dann pflanzte er verschiedene Rebsorten an. Nach einer zehnjährigen Versuchsphase wusste er, welche Sorten mit den extremen Bedingungen am besten zurechtkamen. Es ist heute der höchstgelegene Weinberg Chiles.

      Das Huasco-Tal grenzt direkt an die Wüste von Atacama an. Am Rande der Wüste haben drei Schwestern beschlossen, eines der ersten Weingüter des Landes wieder in Betrieb zu nehmen und Bio-Wein zu produzieren. Das Kupfer in den tieferen Gesteinsschichten wirkt auf die Mikroorganismen im Boden und verleiht ihm antibakterielle Eigenschaften. Das schützt die Rebstöcke vor Pilzbefall. Indem sie hier Wein anbauen, erwecken sie die Wüste zum Leben. Der Wein aus den Hochtälern Chiles hat viel zu erzählen und hat Chile mittlerweile zu einem der international bedeutendsten Weinländer gemacht.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 30.09.20
      03:23 - 03:40 Uhr (17 Min.)
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