• 07.10.2017
      15:40 Uhr
      ARTE Reportage Myanmar: Genozid an den Rohingya | arte
       
      • Myanmar: Genozid an den Rohingya
      • Senegal: Die Serie für Frauen-Rechte

      Samstag, 07.10.17
      15:40 - 16:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo
      • Myanmar: Genozid an den Rohingya
      • Senegal: Die Serie für Frauen-Rechte

       
      • Myanmar: Genozid an den Rohingya

      „Ethnische Säuberungen“ nennen die UN die systematischen Angriffe der Armee auf die Rohingy.

      Seit Monaten wird die Lage der muslimischen ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar immer unerträglicher: Bombenangriffe der nationalen Armee auf ihre Dörfer, darauf folgen Plünderungen, Vergewaltigungen und Morde an Frauen, Männern und Kindern. Eine halbe Million Rohingya soll bereits geflohen sein, die meisten über die Grenze ins Nachbarland Bangladesch. Seit Jahrzehnten leiden sie als Staatenlose in Myanmar unter Repressionen, so schlimm wie in diesen Tagen war es wohl noch nie. Offizieller Anlass für die Angriffe der Armee Myanmars waren mehrere Überfälle junger Rohingya-Rebellen auf Polizeistationen. Daraufhin schlug die Armee zurück, nicht nur gegen die Rebellen, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung. Die ARTE-Reporter begleiteten die Flucht der Familie von Noor-Mohamed über die Grenze in Richtung Bangladesch.

      • Senegal: Die Serie für Frauen-Rechte

      In der Serie „C’est la vie“ reden sie ganz offen über die Rechte der Frauen – eigentlich ein Tabu in Afrika.

      Seit 2014 erzählt „C’est la vie“, unterstützt von den Vereinten Nationen, Geschichten aus dem Alltag eines fiktiven Gesundheitszentrums in Dakar. Inzwischen sitzen jeden Abend zehntausende Zuschauer vor ihren Fernsehern, um die neueste Folge nur ja nicht zu verpassen. Da geht es um Themen, die in Afrika eigentlich tabu sind: Verhütung, Beschneidung, Vergewaltigung – und das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung. Den Produzenten geht es dabei um Aufklärung, darum, gesellschaftliche Verhältnisse zu diskutieren, um die Gesellschaft zu reformieren – und irgendwann auch die Gesetze.

      Aufklärung durch die Eltern oder sogar Sexualkundeunterricht in der Schule, das gibt es im Senegal noch nicht. An diese Stelle tritt nun „C’est la vie“, inzwischen schon in der zweiten Staffel, die dritte soll bald folgen. Die Schauspielerinnen sind auch im wirklichen Leben zu Botschafterinnen für die Rechte der Frauen in Afrika geworden und zu Vorbildern nicht nur für die jungen Leute.

      Wird geladen...
      Samstag, 07.10.17
      15:40 - 16:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.11.2021