• 24.05.2020
      05:10 Uhr
      Grand'Art - Die Kreuzabnahme von Pontormo Dokumentationsreihe Frankreich 2016 | arte
       

      „Grand’Art“ auf den Spuren Pontormos, eines der bedeutendsten Vertretern des Manierismus. Pontormos Name ist nur wenigen bekannt. Viele seiner Werke wurden zerstört. Die verbliebenen Kunstwerke, wie etwa die „Grablegung Christi“ oder das Fresko in Poggio a Caiano in zehn Meter Höhe, sprechen für sich - und für Pontormos herausragendes Talent. Als anmutig und bizarr ließen seine Kunstwerke sich beschreiben. Pontormo vereint Eleganz und Qual, ohne dass auch nur eine Figur an Wert verliert. „Grand’Art“ zeigt in dieser Folge die Details in Pontormos Arbeit, die ihn von Künstlern wie Michelangelo unterscheiden.

      Sonntag, 24.05.20
      05:10 - 05:35 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      „Grand’Art“ auf den Spuren Pontormos, eines der bedeutendsten Vertretern des Manierismus. Pontormos Name ist nur wenigen bekannt. Viele seiner Werke wurden zerstört. Die verbliebenen Kunstwerke, wie etwa die „Grablegung Christi“ oder das Fresko in Poggio a Caiano in zehn Meter Höhe, sprechen für sich - und für Pontormos herausragendes Talent. Als anmutig und bizarr ließen seine Kunstwerke sich beschreiben. Pontormo vereint Eleganz und Qual, ohne dass auch nur eine Figur an Wert verliert. „Grand’Art“ zeigt in dieser Folge die Details in Pontormos Arbeit, die ihn von Künstlern wie Michelangelo unterscheiden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Hector Obalk

      Nach Correggio, Sarto, Rosso Fiorentino und Primaticcio geht es nun um Pontormo, den wahrscheinlich bedeutendsten Vertreter des Manierismus im 16. Jahrhundert. Pontormo ist als Maler weniger bekannt, da der Großteil seiner Werke unglücklicherweise durch Witterungseinflüsse zerstört wurde. Gut erhalten ist aber die berühmte „Grablegung Christi“ in der Florentiner Kirche Santa Felicità: eine Trauerszene, komponiert wie ein Strauß aus Tulpen und Gladiolen. Außerdem schuf Pontormo ein in zehn Meter Höhe angebrachtes Fresko. Dieses befindet sich in einem toskanischen Palast in Poggio a Caiano, es erzählt den Mythos von Vertumnus und Pomona während der Erntesaison. Noch nie zuvor wurde dieses Kunstwerk aus der Nähe gefilmt. Pontormos Handschrift, die Mischung aus Anmut und Fremdartigkeit, die er wie kein Zweiter beherrscht, zieht sich auch durch dieses Fresko. Die Gesichter wirken meist gequält, das trübt die elegante Anatomie der Figuren jedoch keineswegs. Pontormo scheut sich nicht, knorrige Muskeln und verhornte Füße darzustellen - Details, die man bei Michelangelo vergeblich suchen würde. Die Folge schließt mit dem Jahr 1528 ab, etwa zur Halbzeit Pontormos einsamer Karriere. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge.

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