• 10.05.2020
      13:30 Uhr
      Einer von uns: Der Homo sapiens (3/5) Australien: Ein Volk am Ende der Welt | arte
       

      Die Dokumentationsreihe stellt aktuelle Erkenntnisse der Evolutionsforschung vor. Sie stützt sich dabei auf neueste Studien aus Genetik, Archäologie und Anthropologie.
      Als die ersten Menschen nach Australien kamen, waren sie allein, vom Rest der Welt abgeschnitten und umgeben von fremden Pflanzen und Tieren. Wie konnten sie überleben und einen ganzen Kontinent bevölkern? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, vergleichen australische und europäische Forscher die DNA 40.000 Jahre alter menschlicher Überreste aus dem Mittelpaläolithikum mit den Erbinformationen der Aborigines, die noch heute in Australien ansässig sind.

      Sonntag, 10.05.20
      13:30 - 14:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Die Dokumentationsreihe stellt aktuelle Erkenntnisse der Evolutionsforschung vor. Sie stützt sich dabei auf neueste Studien aus Genetik, Archäologie und Anthropologie.
      Als die ersten Menschen nach Australien kamen, waren sie allein, vom Rest der Welt abgeschnitten und umgeben von fremden Pflanzen und Tieren. Wie konnten sie überleben und einen ganzen Kontinent bevölkern? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, vergleichen australische und europäische Forscher die DNA 40.000 Jahre alter menschlicher Überreste aus dem Mittelpaläolithikum mit den Erbinformationen der Aborigines, die noch heute in Australien ansässig sind.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nigel Walk

      Als die ersten Menschen nach Australien kamen, waren sie allein, vom Rest der Welt abgeschnitten und umgeben von fremden Pflanzen und Tieren. Wie konnten sie überleben und einen ganzen Kontinent bevölkern? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, vergleichen australische und europäische Forscher die DNA 40.000 Jahre alter menschlicher Überreste aus dem Mittelpaläolithikum mit den Erbinformationen der Aborigines, die noch heute in Australien ansässig sind. Haarproben der Ureinwohner Australiens geben Aufschluss über ihren Verwandtschaftsgrad zu den ersten Einwanderern des Kontinents. Die Erforschung enthüllt erstaunliche Schnittstellen zwischen entfernter Vergangenheit und moderner Geschichte.

      Die Sendung unternimmt eine Reise durch die Urzeitgeschichte Australiens, beleuchtet den ersten und wohl einzigen Migrationsstrom der Menschen während der Eiszeit vor mehr als 50.000 Jahren und zeigt Höhlenmalereien und Funde eines bestatteten Leichnams, die beweisen, dass schon zu jener Zeit ein Bedürfnis nach Spiritualität und religiösen Bräuchen herrschte.

      Australische Ureinwohner und bekannte Archäologen wie Jim Bowler, der 1974 den „Mungo Man“ in New South Wales entdeckte, kommen zu Wort und führen den Zuschauer an verschiedene Fundstellen, an denen vorzeitliches Leben stattgefunden hat.

      Vor 200.000 Jahren streifte der erste Homo sapiens durch die afrikanische Savanne, heute umfasst die Weltbevölkerung mehr als sieben Milliarden Menschen. Die Dokumentationsreihe erzählt die Geschichte, wie wir von Kontinent zu Kontinent wanderten, Asien durchquerten, Australien erreichten, Europa besiedelten und ganz Amerika eroberten. Als unsere Spezies in Afrika entstand, lebten noch andere, ältere Menschenarten. Welche Rolle spielten sie in unserer Evolution?

      Gefilmt wurde unter anderem in den Unterwasserhöhlen von Yucatán, aus der Luft über dem australischen Outback und im Himalaya. An jedem Schauplatz präsentieren Wissenschaftler ihre Funde, die überraschende Fakten enthüllen. Sogar aus Fossilien kann noch hochwertige DNA gewonnen werden, die wertvolle Erkenntnisse über die Menschheitsgeschichte liefert.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.07.2020