• 03.02.2020
      00:35 Uhr
      Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 mit B. Chamayou Musik Frankreich 2017 - Schwerpunkt: LUDWIG VAN - Beethoven unlimited | arte
       

      Mit Beethovens fünftem und letztem Klavierkonzert, auch unter dem Beinamen "Emperor Concerto" bekannt, zeigt der Pianist Bertrand Chamayou seine Virtuosität in einem der besonders starken Stücke des Repertoires. Begleitet wird Chamayou vom Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck. Heroisch und intim zugleich - ein Programm, das auch optischen Hochgenuss verspricht und von ARTE im Februar 2018 im Pariser Maison de la Radio aufgezeichnet wurde.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 03.02.20
      00:35 - 01:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Mit Beethovens fünftem und letztem Klavierkonzert, auch unter dem Beinamen "Emperor Concerto" bekannt, zeigt der Pianist Bertrand Chamayou seine Virtuosität in einem der besonders starken Stücke des Repertoires. Begleitet wird Chamayou vom Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck. Heroisch und intim zugleich - ein Programm, das auch optischen Hochgenuss verspricht und von ARTE im Februar 2018 im Pariser Maison de la Radio aufgezeichnet wurde.

       

      Im Februar 2018 führte das Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck zusammen mit hochkarätigen Solisten sämtliche Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven auf. Den krönenden Abschluss bildete das auch unter dem Titel "Emperor Concerto" bekannte Klavierkonzert Nr. 5 mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, das ARTE nun ausstrahlt.

      Beethoven selbst lehnte den Namen "Emperor Concerto" ab; er akzeptierte lediglich den Untertitel "Grand Concerto". Der Grund ist verständlich: Beethoven schrieb das Werk praktisch im Kanonendonner, denn im Entstehungsjahr 1809 standen die napoleonischen Truppen vor den Toren Wiens.

      Der Komponist wählte eine für das Genre ungewöhnliche neue Form, in der sich Solist und Orchester ein virtuoses Wechselspiel liefern, das alle musikalischen Register von heroischen bis hin zu intimen, kammermusikalischen Momenten zieht. Nach der explosiven Einleitung schlägt das Klavier gleich im ersten Satz sehr leise Töne an, während das Orchester beinahe martialisch auftritt. Nach diesem Klavier-Pianissimo mit massivem orchestralem Gegenpart fügen sich beide Stränge zu einem ausgeglichenen epischen Fluss. Das Klavier gewinnt an Stärke. In seinem Donnern entspricht sich ein stimmungsreicher Dialog zwischen Orchester und Instrumentalstimmen. Verspielte Motive wechseln jäh mit Kampfszenen, die wiederum einer versöhnlichen Stimmung weichen.

      Bertrand Chamayou überzeugt hier als einer der großen Pianisten der Gegenwart. Auch optisch ist das Konzert eine Augenweide. Vor allem die Nahaufnahmen machen die enge Verbindung von Interpreten und Werk nachvollziehbar.

      • Schwerpunkt: LUDWIG VAN - Beethoven unlimited

      Im Jahr 2020 feiert ARTE den großen Komponisten Europas: Ludwig van Beethoven. Beethovens Musik ist aber auch die Musik der ganzen Welt. Der Schlusssatz der Neunten Symphonie ist die offizielle Hymne der Europäischen Union und praktisch die zweite Nationalhymne Japans. "Alle Menschen werden Brüder", die Ideale eines aufgeklärten Humanismus, sind die Grundpfeiler in Beethovens Schaffen.

      Die Rezeptionsgeschichte von Beethovens Neunter Symphonie ist einzigartig. "Beethovens Neunte - Symphonie für die Welt" ist ein Versuch, zu verstehen, was diese Symphonie so einzigartig macht. Die Autoren reisten dafür nach Osaka, Shanghai, Kinshasa, São Paulo, Salzburg, Barcelona und London. Die Dokumentation wird am Sonntag, den 2. Februar ausgestrahlt und ist der Ausklang des ersten Beethovenwochenendes im Beethovenjahr 2020 auf dem Sender.

      Am Vorabend interpretiert Bertrand Chamayou Beethovens 5. und letztes Klavierkonzert, das auch den Beinahmen "Emperor" trägt. Begleitet wird er vom Orchestre Philharmonique de Radio France unter der musikalischen Leitung von Mikko Franck.

      Am Sonntag überträgt ARTE live aus Nantes das Abschlusskonzert der Folle Journée mit Ausschnitten aus bekannten Beethoven-Kompositionen, wie der Symphonie Nr. 7, dem Violinkonzert oder der Mondscheinsonate.

      Online stellt ARTE im Laufe des Beethovenjahres den kompletten Opus-Katalog des jüngsten der drei "Klassiker" der Hauptvertreter der Wiener Klassik, mit historischen, von Beethoven selbst zusammengestellten Konzerten, der Kammermusik, seinen Liedern, Symphonien und seinen Bühnenwerken. Im Februar sind unter anderem die Aufführungen unter Leitung von Mariss Jansons, Philippe Jordan, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach und mit berühmten Interpreten wie Jewgeni Kissin, Lang Lang, Nelson Freire und vielen anderen zu erleben.

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